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Schwarze Zahlen noch in weiter Ferne

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Das Betriebsdefizit des City-Parkings Murten geht nur langsam zurück

Autor: Von URSHAENNI

Die Einnahmen aus dem Parkhaus sind im letzten Jahr um 33 Prozent gestiegen, die Ausgaben erhöhten sich bloss um 3 Prozent. 1999 sind die Einnahmen erstmals höher gewesen als das Defizit. Gegenüber dem Vorjahr ist dies besonders bemerkenswert, weil 1998 noch Parkplätze verkauft wurden, was zu ausserordentlichen Erträgen führte.

Bei einem Aufwand von 329000 Franken und Einnahmen von 191000 Franken resultierte ein Fehlbetrag von 138000 Franken. Für dieses Jahr rechnet der Verwaltungsrat mit Einnahmen von mehr als 200000 Franken, allerdings immer noch mit einem Defizit von 122000 Franken.
Seit der Eröffnung 1996 weist das Parkhaus einen Bilanzverlust von
815000 Franken aus. Dank einem Aktienkapital von 2,9 Millionen Franken beträgt das Eigenkapital 2,085 Millionen Franken.

Massnahmen bewährten sich

Wie aus dem Bericht von Verwaltungsratspräsident Josef Haag hervorgeht, haben sich trotz allem verschiedene Massnahmen des vergangenen Jahres bewährt. So ist etwa die Umbenennung von «Parkhaus Bubenberg» in «City-Parking» zu erwähnen, das neue Logo oder ein neuer Prospekt. Auch ist das Parkhaus jetzt dank eines neuen Kartenausschnitts und besser sichtbaren Wegweisern für auswärtige Besucher besser zu finden.

Haag sprach aber davon, das man mittelfristig unbedingt etwas ändern müsse, um in die schwarze Zahlen zu kommen.
Höhere Betriebsergebnisse könnte eine bessere Einfahrt von Richtung Schlossrain bringen, meinte ein Aktionär. Von den Autofahrern verlangt diese Zufahrt eine Spitzwende, die fast nicht in einem Versuch zu fahren ist.

Baumängel auf dem
Rechtsweg beheben

Gemäss Josef Haag haben sich im letzten Jahr sowohl die Betriebskommission als auch der Verwaltungsrat mit diesem Problem auseinander gesetzt. Es habe sich aber gezeigt, dass fast alle Varianten mit grossen Kosten verbunden sind.

Bernhard Aebersold von der Betriebskommission erwähnte als mögliche Massnahmen eine Versetzung der Mauer beim Schlossrain oder eine Verschiebung der Einfahrt nach hinten. Nebst den Kosten seien aber bei solchen Varianten wie schon bei der ursprünglichen Bauauflage Einsprachen zu erwarten.
Josef Haag sagte, der Verwaltungsrat habe beschlossen, die Angelegenheit erst nach Abschluss des Verkehrs-Versuchs in der Altstadt weiterzuverfolgen.
Sorgen haben im vergangenen Betriebsjahr auch bauliche Mängel und die Garantiearbeiten bereitet. Schon seit längerer Zeit dringt immer wieder Wasser ins Parkhaus ein. Der Verwaltungsratspräsident erklärte, dass man einen Rechtsanwalt beauftragt habe, der nun mit dem Generalunternehmen einen aussergerichtlichen Vergleich anstrebe. Im Sommer werde ein neutraler Experte eine Bestandesaufnahme machen. Aufgrund seiner Vorschläge sollen dann die Reparaturarbeiten ausgeführt werden.

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