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Schwarzsee (LSYS): Alles klar zur Landung

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Schwarzsee (LSYS): Alles klar zur Landung

Autor: karin aebischer (Text) Charles Ellena (bilder)

Kurz nach neun Uhr morgens geht es los. In relativ kurzen Abständen fliegen die farbigen Kleinflugzeuge den Flugplatz Schwarzsee an. Der Landeanflug erfolgt vom Zollhaus her an der rechten Talseite (Schwyberg) entlang bis zum Beginn der Landebahn am hinteren Ende des Sees. Mit der gleichen Ausrüstung, mit der die Landung sonst auf Beton oder Gras erfolgt, bringen die Hobby-Piloten ihre Flieger auf Eis und Schnee sicher zu Boden. «Der Pilot muss seinen Flieger beherrschen. Bremsen ist auf Schnee und Eis nicht einfach», erklärt Edi Hertli. Aufgrund des vielen Schnees sei die Landebahn in diesem Jahr aber ziemlich griffig.

Intensive Vorbereitung

750 Meter lang und 20 Meter breit ist die Piste, die eine Gruppe begeisterter Hobby-Flieger unter der Leitung des Tafersers Edi Hertli in zweitägiger mühseliger Arbeit mit Hilfe einer kleinen Schneefräse präpariert haben. Mindestens 30 cm dick muss das Eis sein, damit der offiziell konzessionierte Winterflugplatz LSYS Schwarzsee seinen Betrieb aufnehmen darf. Zwei Fluglotsen, ein Parkanweiser und ein Sicherheitsbeauftragter sorgen auf dem kleinen Flughafen auf Zeit für den reibungslosen Ablauf.

Sprachlos vor Freude

Am diesjährigen Flugtag machen die Hobby-Piloten regen Gebrauch vom Winterflugplatz. Starts und Landungen wechseln sich ohne grosse Unterbrüche ab. Für den erfahrenen Hobby-Piloten Markus Schöpfer aus Wünnewil ist die Landung auf dem Schwarzsee eine unbeschreibliche Erfahrung. «Es ist sensationell. Ich kann nicht in Worte fassen, was ich fühle. Es ist jeweils ein richtiges Fieber, das in mir ausbricht», sprudelt es aus seinem Mund. Schöpfer ist mit seiner gelben Piper-Cup aus dem Jahre 1945 nach Schwarzsee geflogen. Den Zweiplätzer mit eingebauter Fotokamera und einer Spannweite von elf Metern hat er zusammen mit seinen Freunden restauriert.

Beschränkung eingeführt

20 Flieger aus Ecuvillens sowie 10 Auswärtige haben in diesem Jahr die Start- und Landebewilligung erhalten. Nachdem im 2006 zu viele Flieger die Koordination erschwert hatten, habe man nun diese Restriktionen eingeführt, wie Edi Hertli erklärt. Kurz vor der Mittagspause landen dann auch drei Pilatus Porter der Schweizer Armee auf dem zugefrorenen See – ein spezieller Moment für jeden Flugbegeisterten.

Zu den idealen Flugbedingungen gehören auch gute Sichtverhältnisse. Diese müssen beim Start in Ecuvillens auf knapp 600 Metern über Meer sowie in Schwarzsee stimmen. Ist es neblig, starten die Flieger nicht. Wenn es die Witterung erlaubt, werden die Flüge auch heute Donnerstag und morgen Freitag fortgesetzt.

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