Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Securitas-Patrouillen im Schwimmbad

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

Im Schwimmbad Motta in Freiburg kommt es immer wieder zu Diebstählen, es gibt zuweilen Leute, die im hinteren Teil des Bades über den Zaun klettern, und gelegentlich kommt es zu Streitereien unter Badegästen. «Damit die Sicherheit gewährleistet werden kann, sind seit vier bis fünf Jahren Securitas-Mitarbeiter im Einsatz», sagt Pierre Gisler, Chef des städtischen Sportamtes, auf Anfrage der FN.

Die Securitas-Leute sind nicht immer im Einsatz, sondern vor allem dann, wenn schönes Wetter und freie Tage besonders viele Leute ins Schwimmbad locken. Bei schlechtem Wetter werden die Einsätze abgesagt. «Seit der Einführung der Patrouillen ist es relativ ruhig, es gibt kaum grosse Zwischenfälle.» Die Securitas-Leute seien in erster Linie eine präventive Massnahme.

Ein Hauptgrund für den Einsatz der Securitas-Wächter in der Motta ist die Entlastung der Bademeister. «Diese sollen ihre Arbeit richtig machen können und so die Sicherheit im Wasser gewährleisten», sagt Pierre Gisler.

Pro Saison hat die Motta AG ein Budget von 7000 bis 8000 Franken für den Securitas-Sicherheitsdienst zur Verfügung.

In den anderen Schwimmbädern in der Region sind keine Securitas-Mitarbeiter im Einsatz. Einzig das Schwimmbad Murten hat dies bereits in Erwägung gezogen. «Seit die Pantschau öffentlich zugänglich ist, haben wir viel weniger Jugendliche und alles ist ruhiger geworden», sagt Anna da Silva, administrative Leiterin der Badi Murten. Diebstähle hielten sich in Grenzen und auch sonst gebe es wenig Zwischenfälle. Velodiebstähle würden aber häufig vorkommen. «Da arbeiten wir eng mit der Polizei zusammen.» Die Geschäftsleitung der Badi Murten habe sich auch gegen die Einführung von Securitas-Patrouillen entschieden, weil das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht gestimmt hätte.

Ein Problem der Stadt

Noch nie ein Thema war der Einsatz von Securitas-Wächtern in den Freibädern in Laupen und Kerzers. «Das braucht es wohl eher in der Stadt», sagt Roland Aebi, Chef-Bademeister in Kerzers. In Kerzers habe er alles im Griff. Er arbeitet seit 24 Jahren in der Badi in Kerzers und war vorher beim Strandbad in Biel. «Dort gab es viel mehr Zwischenfälle.» Auch für Brigitte Hug-Rose, Betriebsleiterin der Badi Laupen sind Securitas-Patrouillen unnötig. «Wir halten selber die Augen offen.»

Raphael Hermann, Pressesprecher der Kantonspolizei Freiburg, sagt auf Anfrage, dass Zwischenfälle in Schwimmbädern für die Polizei kein grosses Problem darstellen und dass in den letzten Jahren keine Zunahme festgestellt wurde. Eine spezifische Statistik diesbezüglich führt die Polizei allerdings nicht. Hermann hält fest, dass es auch an den Besuchern liegt, auf ihre Wertgegenstände aufzupassen.

Wenn schönes Wetter viele Besucher in die Motta lockt, drehen auch die Securitas-Leute ihre Runden.Bild Corinne Aeberhard/a

«Wir halten selber die Augen offen.»

Autor: Brigitte Hug-Rose

Autor: Betriebsleiterin Badi Laupen

Mehr zum Thema