Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Seine Freizeit gehört dem Jodeln

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Voller Stolz berichtet René Aebischer von der Delegiertenversammlung des Westschweizer Jodlerverbandes in Brig (siehe Kasten). «Sein» Jodlerklub Edelweiss Freiburg hat ihn in corpore ins Wallis begleitet, um bei seiner offiziellen Auszeichnung zum Eidgenössischen Ehrenveteranen dabei zu sein. «Es war ein sehr schöner Moment», erzählt der gestandene Jodler und gibt zu, dass es ihn gerührt habe, als der Klub anlässlich seiner Ehrung im Hintergrund ein Ständchen für ihn sang.

45 Jahre lang an jeder Probe

Die Auszeichnung «Ehrenveteran» ist in Jodlerkreisen hoch angesehen. Um sie zu erlangen, muss man Treue zum Hobby beweisen. René Aebischer ist bereits 1959 dem Jodlerklub Alphüttli Plaffeien beigetreten, zwei Jahre später wechselte er zum Jodlerklub Edelweiss Freiburg, bei welchem er bis heute geblieben ist.

Die Fokussierung auf ein einziges Hobby ermöglichte ihm neben der Arbeit als Chauffeur und Kranführer eine vorbildliche Probenpräsenz. So verpasste er während 45 Jahren keine einzige Probe. «Natürlich geht man nicht ausschliesslich zum Singen in die Proben», gibt René Aebischer zu. Die Pflege der Kameradschaft innerhalb des reinen Männerklubs sei ihm genauso wichtig. Dazu gehört auch der zur Tradition gewordene Besuch des Stammlokals «Du Théâtre» nach der Probe am Freitagabend. Dort wird dann jeweils munter weitergejodelt.

Wie der Vater, so der Sohn

Die Begeisterung für den Jodelgesang hat sich bei Aebischers vom Vater auf den 50-jährigen Sohn Eric übertragen. Der gelernte Heizungsmonteur singt seit 30 Jahren im Jodlerklub Edelweiss mit. Vater und Sohn haben zusammengezählt bereits rund 5000 Proben und Auftritte absolviert. «Wir sind auf Jodlernachwuchs angewiesen. Dann können die älteren Semester auch ruhigen Gewissens kürzer treten», meint René Aebischer.

Beim grossen, zweisprachigen Repertoire des Klubs würde es ungefähr zwei Jahre dauern, bis ein Neumitglied richtig mithalten könne. Aebischer ist überzeugt, dass es in der Stadt noch schwieriger ist, junge Jodler zu finden, als auf dem Land. «Ich werde dem Klub noch so lange treu bleiben, wie es meine Gesundheit erlaubt», meint der Jodler aus dem Schönberg-Quartier.

Mehr zum Thema