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Sektion wird aufgelöst

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Untertitel: Rindermäster geben Eigenständigkeit auf

Die Mäster beauftragten den Vorstand, die Modalitäten für den Anschluss an die Romandie bzw. an die Deutschschweiz abzuklären und an einer der nächsten Versammlungen zu unterbreiten. Die in den 70er-Jahren gegründete Rindermästervereinigung, die später zur Swiss-Beef-Sektion Freiburg umbenannt wurde, zählt zurzeit noch 32 Mitglieder mit rund 3000 Mastplätzen.

In der Diskussion wurde Freiburg noch als Brückenfunktion zwischen der Deutschschweiz und Romandie bezeichnet. In der Abstimmung wurde die Erhaltung der eigenständigen Freiburger Sektion aber nur von einem Mitglied unterstützt. Ein Mitgrund für den Kurswechsel war der hohe Betrag, den die Sektion Freiburg an die administrativen Kosten der Swiss Beef CH bezahlen muss. Wie der Rechnung entnommen werden kann, mussten im letzten Jahr hiefür die gesamten Mitgliederbeiträge von 2900 Franken aufgewendet werden.
2004 vermochte der Markt die leicht erhöhte Produktion von Bankfleisch zu absorbieren, erklärte Jean Bertschi, Präsident der Swiss-Beef-Sektion Freiburg, an der GV. Mit dem Rückgang der Anzahl Milchkühe in den nächsten Jahren auf etwa 540000 Stück werde es schwieriger, Mastremonten zu beschaffen. Es sei mit einem Anstieg der Mutterkuhhaltung zu rechnen, schätzt Bertschi.

Die Mastremonten werden fehlen

Deshalb müsse ein Teil der Masttiere aus dieser Produktion, insbesondere aus den Berggebieten, remontiert werden. Um die Preise von Schlachtmuni zu stützen, verbilligte Proviande im Verlaufe des vergangenen Frühjahrs den Preis für 8400 Stotzen und 15000 Vordervierteln, führte der Präsident in seinem Bericht aus. Die effiziente Vertretung der Produzenteninteressen innerhalb der Proviande sei sehr wichtig, betonte er. Es gehe darum, sich in den Verhandlungen noch fester für die Anpassung der Importe an die Marktverhältnisse einzusetzen.

Nach der Versammlung wurden die Rindermäster vom Verantwortlichen der Tierlogistik auf dem Betrieb Novartis in St-Aubin, Urs Helbling, empfangen. Dort werden die Tiere zu Versuchszwecken (Parasitenbekämpfung) gehalten und dann gemästet.

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