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Sensler OS-Zentren bald vernetzt

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Delegiertenversammlung der OS Sense spricht Kredit für Internet-Vernetzung

Auch die Schulen müssen versuchen, mit dem Sprung, den der Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien in den letzten Jahren gemacht hat, mitzuhalten. Statt des bisherigen Basisunterrichts in Informatik und den Wahlfächern, die den älteren Schülerinnen und Schülern angeboten werden, soll die Vernetzung als fächerübergreifendes Angebot gestaltet werden. «Die Chance muss genutzt werden», erklärte Walter Fasel, Präsident des Schulvorstandes der OS Sense an der gestrigen Delegiertenversammlung in Überstorf. Trotz der schwierigen finanziellen Lage dürfe man den Anschluss nicht verpassen, allen Jugendlichen gleiche Voraussetzungen für die spätere Berufsbildung zu bieten.

Möglichkeiten und Grenzen
kennenlernen

Es gehe dabei darum, die Schüler in die Informatik einzuweihen, ihnen einen sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang beizubringen und ihnen auch die Bedeutung, die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen nahezulegen, führte er aus.

In den letzten Monaten hat sich eine Arbeitsgruppe intensiv damit beschäftigt, ein Programm samt Kostenvoranschlag auszuarbeiten, damit auf das Schuljahr 2000/2001 alle vier Schulzentren vernetzt sein werden. In Düdingen hat man beim Neubau der OS bereits die nötige Infrastruktur geschaffen; von diesen Erfahrungen werden auch die Zentren in Plaffeien, Tafers und Wünnewil profitieren können. In einer ersten Phase will man die Schulzimmer vernetzen, später sollen auch Gruppen- und Lehrerzimmer ausgerüstet werden, wie der Vertreter der Arbeitsgruppe, Heinz Wyler ausführte. Das Projekt (Verkabelung, Hard- und Software, externe Hilfe usw.) ist auf 600000 Franken voranschlagt.
In der Diskussion votierten die Vertreterinnen von St. Silvester und Oberschrot aus finanziellen Bedenken gegen das Projekt. Von Tafers kam der Wunsch, die Etappierung auf mehrere Jahre zu verteilen, und Alterswil regte an, den Kostenschlüssel für Finanz- und nicht für Betriebskosten anzuwenden. Die Abstimmung fiel mit 43:2 Stimmen klar aus. Walter Fasel wies darauf hin, dass man für dieses Projekt etwa den gleichen Betrag gesprochen habe, wie der Verband bisher für verspätete Kantonssubventionen aufbringen musste.
Vorgängig hatte die Versammlung das Reglement für Elternbeiträge mit 30 zu 12 Stimmen genehmigt. Die Elternanteile für Spezialwochen, Schulmaterial usw. wurden auf Kosten des Verbandes (rund 167 000 Franken pro Jahr) gesenkt. Ein Rückweisungsantrag der Gemeinde St. Antoni, mit dem Auftrag, ein neues Reglement zu präsentieren, das mindestens in den nächsten drei Jahren keine zusätzliche Belastung für die Verbandsfinanzen darstellt, war vorgängig mit 15 zu 29 Stimmen abgewiesen worden.

Pavillons an der OS Wünnewil

Die 37 Delegierten genehmigten den Kredit für den Kauf von fünf Pavillons für die OS Wünnewil. Zwei kleinere mussten aus Platzmangel bereits für das Schuljahr 1999/2000 in Betrieb genommen werden, drei weitere sollen als Klassenzimmer ab dem Herbst 2000 bezogen werden. Von den Kosten von rund 350000 Franken muss der Verband abzüglich Kantonsbeiträgen und dem Anteil der Sitzgemeinde noch rund 98000 Franken übernehmen.

Auch die Jahresrechnung 1999, die von Sekretär-Kassier Berthold Rauber präsentiert wurde, fand vor der Versammlung einstimmige Genehmigung. Der Anteil der Gemeinden wäre im Prinzip um rund 100 000 Franken besser ausgefallen als budgetiert. Dieses Geld hat man aber für die Flachdachsanierung an der OS Plaffeien aufgewendet, wie dies in der Planung vorgesehen war.
Mit Hugo Huber, Giffers, und Antje Burri-Escher, Tentlingen, wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Sie ersetzen die demissionierten Bernhard Fontana und Gerhard Liechti, deren Einsatz verdankt wurde.

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