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Sich einmischen

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Einladung zur Kirchentagung in Burgbühl

War der Kurs der AD2000 bis vor einem Jahr eher offen, gleicht sie nun einem Schiff, das zielstrebig auf einen Punkt zusteuert. AD2000 hat an Profil gewonnen. In der Zwischenzeit liegen einige Resultate der diözesanen Versammlung vor, natürlich in schriftlicher Form. Etwas anderes ist eher schwer vorstellbar.

Grundlegend für das Verständnis der Dokumente sind die Ereignisse von Genf. Im Mai letzten Jahres trafen sich die Delegierten in der Arbeiteruniversität hinter dem Bahnhof Genf, um über eine Kirche nachzudenken, die auf die Ausgeschlossenen dieser Gesellschaft hören und mit ihnen für mehr Gerechtigkeit einstehen will. Beeindruckt von den Zeugnissen Ausgeschlossener, begann man sich Fragen zu den Kirchenfinanzen und der Ausbildung der kirchlichen Amtsträger zu stellen. Ein dritter Punkt war die Frage, wie und wo Kirche in dieser Gesellschaft zu stehen hat. Weiter war man sich bewusst, dass die Kirche ja selber Menschen in ihren Reihen an den Rand drängt, die eigentlich voll am kirchlichen Leben teilnehmen möchten – z.B. die Geschiedenen und Wiederverheirateten.

Der Segen des Bischofs fehlt noch

Zwei der bearbeiteten Fragestellungen liegen als abgeschlossene Papiere vor und sind von der Versammlung bereits genehmigt worden: das Papier über die Finanzen und jenes zu den Geschiedenen und Wiederverheirateten. In diesen Dokumenten wurden Entscheidungen getroffen, die für die Diözese verbindlich werden. Natürlich immer unter dem Vorbehalt, dass der Bischof sie als verbindlich erklärt. Doch das wird kaum bezweifelt. Die Papiere zur Ausbildung und Stellung von Kirche und Gesellschaft liegen als Entwurf vor. Auf diese Dokumente kann noch Einfluss genommen werden. Dann hat sich eine Arbeitsgruppe von AD2000 bereits mit der Frage beschäftigt, wie es in Sachen Mitverantwortung und Mitbestimmung auf Bistumsebene weitergehen soll. Auch dazu liegt nun ein Entwurf vor. Auch hier kann noch mitgestaltet werden.

Einladung an alle

«Kann mitgestaltet werden» – das klingt ja schön. Doch wie? Wer sich in diesen Prozess einmischen will (d.h. jeder Mann und jede Frau), kann das an der Kirchentagung 2000 tun. Diese findet am 11. und 12. Februar im Bildungszentrum Burgbühl, St.Antoni, statt. Der erste Teil am Freitag von 18.00-22.00 Uhr dient einer eher grundsätzlichen Orientierung und soll helfen, die vorgelegten Dokumente besser zu begreifen. Am Samstag werden dann die vorliegenden Dokumente und Entwürfe in verschiedenen Arbeitsgruppen angeschaut. Einerseits wird nach den Konsequenzen für unsere Region gefragt, andererseits werden die Entwürfe begutachtet und aufbauend kritisiert. Die Teilnehmenden schliessen ihr Zusammensein und Zusammenarbeiten mit einer Eucharistiefeier ab. Das Ende der Tagung ist auf 16.00 Uhr programmiert.

Jedermann ist zur Tagung eingeladen. Anmeldungen nimmt das Sekretariat des Bildungszentrums Burgbühl bis zum 6. Februar entgegen.

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