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Sich vom Stern führen lassen

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Untertitel: Weihnachtsgottesdienst von und mit Behinderten in Schmitten

Autor: Von WALTER BUCHS

Gespannte und erwartungsvolle Unruhe am Donnerstagabend in der geschmückten Kirche Schmitten. Die letzten Vorbereitungen für den von der Behindertenseelsorge Deutschfreiburg gestalteten Weihnachtsgottesdienst waren im Gang, während sich das Gotteshaus langsam mit Mitarbeitenden, Angehörigen und Freunden füllte. Doch mit dem 19-Uhr-Schlag der Kirchturmuhr kehrte sofort Ruhe ein. Die Aufmerksamkeit galt der Einstimmung durch das Flötenensemble Freiburg. Behindertenseelsorger Christian Frei lud dazu ein, Sorgen und Unerledigtes für einem Moment auf die Seite zu stellen und so für die Weihnachtsbotschaft offen zu werden.

Besinnlichkeit des Augenblicks

Die Weihnachtsbotschaft wurde in Form eines Krippenspiels überbracht, wie es seit Jahren von den Behinderten aufgeführt wird:Die Darsteller ändern, neue Elemente werden eingeführt und lassen so nichts zur Routine werden.

Jeder und jede hat seine/ihre Aufgabe, sei es als Maria und Josef, die unterwegs nach Betlehem sind, als abweisender Wirt, als Engel, als Hirtinnen und Hirten sowie Könige oder Königin, die Geschenke überbringen, oder schliesslich als Erzählerin. Alle Anwesenden trugen – unterstützt vom Cäcilienchor Schmitten – die einzelnen Phasen des Spiels mit ihrem Gesang mit und zum Schluss gabs Gelegenheit, die eigenen Anliegen und Wünsche vorzutragen.
Behindertenseelsorgerin Nelly Kuster lud dazu ein, sich vom Stern führen zu lassen; nicht von einem Stern, der von astrologischen Überlegungen umwoben ist, sondern vom Stern, der Licht Gottes ist. Diesem Licht könne man auch in einem Mitmenschen begegen. Dabei gab sie zu bedenken, dass Gott gerade einfache Menschen auswählt, um seine Botschaft in diese Welt zu tragen.

Dienstjubiläen

Zum Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Jean-Claude Fasel, Betriebsleiter der Behindertenwerkstatt, für das Überbringen der Weihnachtsbotschaft. Er dankte allen Mitarbeitenden für den Einsatz während des ganzen Jahres. Diesem Dank schloss sich auch Direktor Alois Pürro bei der anschliessenden Stärkung im festlich eingerichteten Schmittner Vereinslokal an, wo bei Speis und Trank die Weihnachtsstimmung ihre Fortsetzung fand.

Alois Pürro stellte fest, dass ein abwechslungs- und ereignisreiches Jahr zu Ende geht, in dem wichtige Zielsetzungen erreicht werden konnten. Er stellte fest, dass die von den eidgenössischen Instanzen beschlossenen Sparmassnahmen im kommenden Jahr zum ersten Male greifen werden. Dabei wünschte er allen Beteiligten «Mut und Wille zu sinnvollen Anpassungen».
Zudem durfte er den Einsatz und das Wirken von vier Betreuten und zwei Betreuenden würdigen, die seit zehn Jahren in der Institution engagiert sind. Es sind dies:Jean-Claude Cotting, Kurt Gobet, Johnny Krattinger, Sarah Notari, Barbara Bolliger sowie Erwin Salvisberg.

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