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Sicherheit an erster Stelle

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Sicherheit an erster Stelle

Freiburgischer Verband für Landtechnik

Breiter, länger und schneller. So lässt sich die Entwicklung der Fahrzeuge in Land- und Forstwirtschaft ausdrücken. Die Demonstration des Freiburgischen Verbandes für Landtechnik (FVLT) vom Samstag in Grangeneuve stiess trotz Schneegestöbers auf ein reges Interesse.

Die Fahrgeschwindigkeit für Traktoren wurde auf 40 km/h erhöht. Es gehe nun darum, sich den neuen Regeln des Strassenverkehrs und die Ausrüstung der Fahrzeuge anzupassen, erklärte FVLT-Geschäftsführer Roger Berset. Dass für landwirtschaftliche Lastenzüge von 40 Tonnen an Lenker und Ausrüstung der Fahrzeuge hohe Anforderungen gestellt werden, sollte eigentlich selbstverständlich sein, meinte Berset.

Doch in der Praxis sei es nicht unbedingt so, deshalb mache es sich der FVLT zur Aufgabe, seine Mitglieder aus- und weiterzubilden. Der Fahrkurs für den Führerausweis G40 biete Personen jeden Alters eine umfassende Ausbildung für das sichere Lenken landwirtschaftlicher Fahrzeuge.

Der Verband führt am 29., 30. und 31. März in Grangeneuve wiederum Theoriekurse der Kategorie G für Jugendliche durch. Die Anmeldeformulare wurden bei den OS-Zentren des Kantons verteilt. Letztes Jahr bestanden 279 Jugendliche diese Prüfung. Berset fügte an, dass jedoch 100 sich einer zweiten Prüfung stellen mussten und 54 die Prüfung nicht bestanden. Für Jugendliche unter 16 Jahren ist zudem der G40-Ausweis erforderlich, wenn sie mit dem Traktor 40 km/h fahren wollen.

Von einer weiteren Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit für Traktoren auf 50km/h wolle der Verband nichts wissen, führte Berset weiter aus. Auch dieses Jahr werden in Kerzers, Überstorf, Estavayer-le-Lac, Drognens und Grolley Motorspritzen geprüft.

Freiburger Bauern verlieren
fünf Millionen Franken

In seinem Bericht hielt Auguste Dupasquier insbesondere Rückblick auf die Tage der offenen Tür in Grangeneuve. Der Verband machte es sich zur Aufgabe, die Heugewinnung von «Einst und heute» darzustellen. Dies ist eindrücklich gelungen, wie in einem Film festgehalten wurde. Auch Francis Egger, Direktor des Landwirtschaftlichen Institutes Grangeneuve (LIG), freute sich an diesem Ereignis, das über 20 000 Besucher anzulocken vermochte.

Trotz Diversifizierung bleibe die Landwirtschaft der Hauptpfeiler des LIG. Dass so viele auswärtige Jünglinge den Kanton Freiburg für ihre Ausbildung wählen, habe verschiedene Gründe: Einmal die Zweisprachigkeit, die vielseitige Betriebsstruktur und den hohen Stand der Lehrbetriebe. Im Moment gebe es mehr Lehrlinge als Lehrbetriebe. In einem Vergleich von Buchhaltungen von Landwirten in den Kantonen Solothurn, Luzern, Bern und Freiburg wurde festgestellt, dass die Bauern im Kanton Freiburg am wenigsten eigenen Grund besitzen. 50 Prozent der Fläche sei Pachtland. Dagegen sei im Kanton Freiburg der Verschuldungsgrad am höchsten, sagte Egger.
Die Mechanisierung brachte grosse Arbeitserleichterungen und veränderte die Strukturen unserer Betriebe, stellte Bauernpräsident Josef Fasel fest. Doch die Einkommensentwicklung folgte diesen Fortschritten und Entwicklungen nicht, beklagte er. Einmal mehr forderte er korrekte Preise für die qualitativ hoch stehenden Erzeugnisse der Landwirtschaft. Mit der Streichung der Rückvergütungen auf Treibstoff durch den Bund verlieren die Bauern im Kanton mit einem Strich fünf Millionen Franken, erklärte Fasel. ju

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