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Silvia Weiss-Kessler, Schmitten

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Silvia Weiss-Kessler wurde am 7.  Januar 1953 in Düdingen als zweites Kind geboren. Mit ihren beiden Brüdern verbrachte sie zuerst in Düdingen und danach in Mariahilf eine einfache, aber glückliche Jugendzeit.

Nach der obligatorischen Schulzeit trat sie 1969 ins Kindergartenseminar St. Agnes in Freiburg ein. Nach dieser Ausbildung war sie in Düdingen als Kindergärtnerin tätig. Nach einem Abstecher ins Wallis kam sie wieder nach Düdingen zurück.

Die Ferne lockte sie jedoch weiterhin und so verabschiedete sie sich für ein Jahr nach Israel, wo sie in einem Kibbuz tätig war. Bei ihrer Rückkehr suchte sie wieder eine Herausforderung mit Kindern und fand eine Stelle im ­zürcherischen Dielsdorf in einem Kinderheim für Behinderte. In dieser Zeit lernte sie ihren zukünftigen Mann kennen. Mit ihm unternahm sie viele Reisen in alle Welt.

Die beiden wohnten in Siglistorf, wo sie sehr naturverbunden lebten. Im März 2002 starb überraschend Silvias geliebter Mann nach einem Herzversagen. Im gleichen Jahr im September starb auch noch ihr Vater.

Doch Silvia Weiss-Kessler war eine Kämpfernatur. Sie hatte sich in der Zwischenzeit zur Heilpädagogin weitergebildet und arbeitete danach an verschiedenen Orten in der Umgebung. Ihren Lebensmittelpunkt verschob sie nun in die Stadt Zürich, und später nahm sie bis zu ihrer Pensionierung Wohnsitz in Zollikon. In dieser Zeit hatte sie auch ein Standbein im Tessin. Incella oberhalb von Brissago war ihr besonders ans Herz gewachsen.

Im Jahr 2008 liess sie sich frühzeitig pensionieren. Ihr Motto war: «Zurück zu den Wurzeln», und sie bezog eine Wohnung in Schmitten. Viele Bekannte und Freundinnen besuchten sie dort, und es wurde viel gespielt und ­gebastelt.

Silvia Weiss-Kessler hatte noch eine weitere Leidenschaft: Malen als Therapie. Mit Kindern, Erwachsenen und Flüchtlingen ging sie dieser Tätigkeit mit viel Einsatz nach.

Silvia Weiss-Kessler war ein Reisefan. Sie besuchte viele Länder: Togo, Burma, die griechischen Inseln und natürlich Israel.

Im April 2019, nach einer Israel-Reise, machten sich erstmals gesundheitliche Probleme bemerkbar. Nach vielen Untersuchungen wurde Krebs diagnostiziert. Nach einigen Chemobehandlungen und einer Operation im Oktober 2019 im Inselspital Bern und der Reha in Heiligenschwendi keimte wieder Hoffnung auf. Silvia Weiss-Kessler blühte auf und freute sich am Alltag.

Ein Rückfall im Januar 2020 holte sie wieder in die Realität zurück. Zwei weitere Chemotherapien konnten nicht mehr helfen. Nach Aufenthalten im Bezirksspital Tafers und in der Palliativabteilung des Spitals Merlach musste Silvia Weiss-Kessler am 20. Juli 2020 ins Pflegeheim in Düdingen überführt werden. Nie hat sie sich über ihr Schicksal oder über die Schmerzen beklagt. Am 5. August 2020 wurde sie von ihrem Leiden erlöst und ist friedlich eingeschlafen.

Eing.

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