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Simmentalerzüchter zeigen ihre Bestände

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«Nach der Abschaffung der Beständeschauen mit Punktierung haben wir keine Vergleichsmöglichkeiten mehr. Der Zusammenhalt der Züchter und die mit den Schauen verbundenen Traditionen sind verloren gegangen», erklärte Urs Brülhart, Zumholz. Er ist einer der fünf Züchter, welche die Beständeschau für die Zweinutzungsrasse wieder aktivieren wollen. Man organisiere wohl Bezirksschauen oder die Expo in Bulle. Aber dort stellten die Züchter nur die Spitzentiere aus. Bei einer Beständeschau führe der Züchter möglichst alle Tiere auf. «Nur das gibt ein wirkliches Bild der Zucht», argumentiert er.

Nach der Einführung der Linearen Beurteilung und Einstufung (LBE) im Jahre 2003 und dem Rückzug des Kantons aus dem Schauwesen wurden vor etwa 13 Jahren die Beständeschauen abgeschafft. Zusammen mit Westschweizer Vertretern stellten die Freiburger Reinzüchter bei Swissherdbook das Gesuch, die Beständeschau beizubehalten. Die Simmentalerkühe wurden immer punktiert, meistens auf den Betrieben, informierte Ursula Gautschi vom Verband. Für den Verkauf können die auf dem Abstammungs- und Leistungsausweis eingetragenen Punkte weiterhin eine Bedeutung haben, erklärte sie. «Jeder Züchter sollte entscheiden können, ob er die Lineare Beurteilung und Einstufung oder die Beständeschau mit Punktierung will», sagte Brülhart. Bei den anderen Rassen ist die Punktierung kein Thema mehr.

Peter Salvisberg, Kirchlin­dach, und Niklaus Leuthold, Riffenmatt, werden die Kühe beurteilen. Bei der Punktierung werden die Positionen Rahmen, Fundament, Euter und Zitzen innerhalb einer Skala von null bis fünf beurteilt. Mittels der Gesamtpunktzahl von 80 bis 98 wird eine Einordnung in Qualitätsklassen vorgenommen. Es gibt keine Ranglisten und auch keine Misswahlen.

ju

Plaffeien, 22. April: Schauplatz auf dem Betrieb Riedo, ab 10 Uhr; ca. 50 Kühe.

«Bei einer Bestände- schau führt der Züchter möglichst alle Tiere auf. Nur das gibt ein wirkliches Bild der Zucht.»

Urs Brülhart

Simmentalerzüchter

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