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Sodbach-Projekt konkretisiert sich

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Die Natur schützen, die Naherholung am Fluss weiterhin ermöglichen – diese zwei Ziele unter einen Hut zu bringen, ist am Sodbach gelungen. Ein Vorprojekt für die konkrete Umsetzung soll bis zum Herbst vorliegen, schreibt der Naturpark Gantrisch in einer Mitteilung. Damit sieht es so aus, als ob ein vor Jahren entstandener Konflikt zu einem guten Ende kommt.

Lange sah es nicht so aus. Das Naherholungsgebiet am Sodbach zwischen Schwarzenburg und Heitenried ist bei Freiburgern und Bernern sehr beliebt. Doch der Sensegraben ist auch Teil eines kantonalen Naturschutzgebiets und befindet sich in einem Auengebiet von nationaler Bedeutung. Gegen die Pläne des Kantons Bern, die Sense zu renaturieren und dafür die Parkplätze aufzuheben, gab es grossen Widerstand. Die Interessengemeinschaft Sensegraben sammelte rund 15 500 Unterschriften (die FN berichteten). In der Folge haben die Verantwortlichen alle Interessierten zu mehreren runden Tischen eingeladen. Letztes Jahr dann der Durchbruch: Die Teilnehmenden einigten sich auf eine gemeinsame Charta, mit der beide Nutzungsansprüche – Naturschutz und Erholung – möglich sein sollen.

Am Montag hat nun zum Abschluss dieser Diskussion ein vierter runder Tisch zur Revitalisierung der Sense stattgefunden, bei dem die Details besprochen wurden. Konkret haben die 20 Teilnehmenden vereinbart, dass die Sense einerseits mit mehreren Hektaren Land einen guten Teil ihres Flussbetts zurückbekommt. So kann die nationale Auenschutzverordnung umgesetzt werden. Andererseits sollen beidseits der Sense rund 180 fixe Parkmöglichkeiten sowie ein Überlauf mit weiteren 50  Parkplätzen zur Verfügung stehen. Diese werden bewirtschaftet und vor Überflutungen und gegen Steinschlag gesichert, ebenso der bestehende Forst- und Wanderweg. Zudem sind sanitäre und Entsorgungsanlagen eingeplant.

Diese Variante wird nun gemäss Mitteilung bis im Oktober 2020 als Vorprojekt ausgearbeitet und den Gemeinden als Bauherren unterbreitet. Das Vorprojekt wird im Kanton Bern gegen Ende Jahr in die Mitwirkung an die Ämter und die Öffentlichkeit geschickt, bereinigt und als Wasserbauplan voraussichtlich im Herbst 2021 in beiden beteiligten Gemeinden zum Entscheid vorgelegt. Erst dann sei klar, wie viel das Projekt koste, wie die Finanzierung aussehe und wie hoch die Betriebskosten sein werden.

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