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«Solide Grundlage für kommende Jahre»

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«Solide Grundlage für kommende Jahre»

Gemeinde Alterswil schliesst Rechnung 2004 positiv ab

Die Rechnung 2004 der Gemeinde Alterswil schliesst mit einem Überschuss von 5600 Franken, dies nach freien Abschreibungen von 860 000 Franken. Der Gemeinderat warnt vor einer Euphorie, will aber eine allfällige Steuersenkung prüfen.

Von IMELDA RUFFIEUX

Der Gemeinderat sei mit dem Überschuss von 5600 Franken sehr zufrieden, erklärte Ammann Hubert Sturny vor 44 Anwesenden an der Gemeindeversammlung vom Montag. Es konnten neben der gesetzlichen Schuldentilgung von 280 000 Franken auch freie Abschreibungen von 860 000 Franken getätigt werden. Was die Verschuldung betreffe, habe man eine solide Grundlage für die nächsten Jahre geschaffen, erklärte der Ammann. Er warne aber vor Euphorie. «Es gibt noch viel zu tun in den nächsten Jahren.»

Einnahmen stiegen stärker
als Ausgaben

An einer Klausurtagung des Gemeinderates werden alle geplanten Investitionen der nächsten Jahre auf den Tisch gelegt, eine Prioritätenliste erstellt und dabei Wünschenswertes von Notwendigem getrennt. «Auch die Höhe des Steuerfusses ist kein Tabu-Thema», betonte Sturny.

Vize-Ammann und Finanzchef Hanspeter Bellorini bezeichnete das Jahr 2004 als «gut bis sehr gut». Der Überschuss von 1,144 Mio Franken liege um 20 Prozent höher als im Vorjahr. Der Grund liege darin, dass die Einnahmen um 4,7 Prozent anstiegen, die Ausgaben aber nur um 1,5 Prozent. Die Nettoverschuldung konnte demgemäss auf unter eine Million Franken gesenkt werden, pro Einwohner lag sie Ende 2004 bei 506 Franken. Der Gemeinderat wird zum Bauland-Geschäft Hofmatte einen Schlussbericht ausarbeiten. Der Finanzchef konnte bereits vorausschicken, dass der Verlust tiefer ausfällt als befürchtet.
Für die Gemeinde Alterswil ergebe sich ohne Schulden eine beneidenswerte Ausgangslage; es gehe aber darum, auf dem Boden der Realität zu bleiben. «Der Gemeinderat wird sich Gedanken machen, wie die Bevölkerung von dieser guten finanziellen Lage profitieren kann.» Man lasse sich dabei aber von keiner politischen Gruppierung unter Druck setzen, betonte der Finanzchef. Es sei kein Platz für überbordenden Optimismus vorhanden, Alterswil bleibe eine finanzschwache Gemeinde, da die Pro-Kopf-Steuerrate bei der direkten Bundessteuer unter der Hälfte des schweizerischen Durchschnitts liegt. «Die Verschuldungskapazität bleibt tief», erklärte er zum Schluss.
Die Rechnung schliesst bei einem Gesamtertrag von 5,591 Mio. Franken und einem Gesamtaufwand von 5,586 Mio. mit 5599 Franken. Die Investitionsrechnung weist einen Aufwand von 313 800 Franken aus. Beides wurde einstimmig genehmigt.

Ammännervereinigung
leistet Pionierarbeit

Die Versammlung stimmte mit einer Nein-Stimme der Revision der Statuten des Gemeindeverbandes Region Sense zu. Der Ammann machte keinen Hehl daraus, dass der Gemeinderat Alterswil die Auflösung der seit 48 Jahren bestehenden Ammännerversammlung zu Gunsten eines erweiterten Verbandsvorstandes nicht mit viel Herzblut unterstütze. Die Ammännervereinigung habe im Sensebezirk Pionierarbeit geleistet. Trotz fehlender Entscheidungsbefugnis konnten auf diesem Weg unbürokratisch viele Probleme diskutiert und koordiniert werden, hielt Hubert Sturny fest.

Ein Ehepaar mazedonischer Herkunft ist auf Antrag des Gemeinderates mit 40:4 Stimmen eingebürgert worden. Seine drei Kinder sind bereits Bürger von Alterswil, die Familie ist seit 1991 im Dorf ansässig und besitzt ein eigenes Haus.
Vandalenakte aufklären

Verschiedene Vandalenakte haben den Gemeinderat von Alterswil bewogen, mit einigen Jugendlichen und ihren Eltern Gespräche zu führen, wie Gemeinderat Guido Sturny zum Schluss der Versammlung ausführte. Die Gespräche seien zwar gut verlaufen, hätten aber nicht viel genutzt, da es kurz darauf wieder zu Zwischenfällen kam: unter anderem wurde ins Schulhaus eingebrochen, es entstand Schaden von rund 3000 Franken. Die Gemeinde hat daraufhin Strafklage eingereicht. «Wir werden uns mit aller Energie dafür einsetzen, dass diese Vorfälle aufgeklärt und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden», erklärte Guido Sturny. Ammann Hubert Sturny wies auf die Sicherheitsmassnahmen hin, die in
Bösingen und Wünnewil (Securitas-
Patrouillen) ergriffen werden mussten. «Es ist ein Phänomen, dem man nachgehen muss.» im

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