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Sonne, Slogans und scharfe Worte

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Rund 400 Personen an der 1.-Mai-Kundgebung in Freiburg

Unter brütender Sonne haben sich gestern die Vertreter der Arbeiterschaft und anti-kapitalistischer Organisationen auf dem Freiburger Georges-Python-Platz eingefunden, um die traditionelle 1.-Mai-Kundgebung abzuhalten. Dem Ruf der Organisatoren gefolgt waren alle lokal tätigen Gewerkschaften sowie Abgesandte weiterer Gruppierungen – insgesamt rund 15 Organisationen.

Hauptthemen des Umzuges und der Reden waren dieses Jahr die Rationalisierung bei der Swisscom, die Forderung nach einem Mindest-Nettogehalt von 3000 Franken für alle sowie die Gleichstellung der Frauen. «Swisscom -wir haben genug!» verkündete ein Spruchband;ein anderes meinte:«Die Swisscom verschlankt das Personal und mästet dafür die Aktionäre.» Weitere Slogans warnten davor, die Poststellen anzurühren, forderten das Ende der Gewalt gegen Frauen oder auch gleichen Lohn für gleiche Arbeitsleistung.

Alle Wege führen zum
Georges-Python-Platz

Der Umzug bahnte sich mit Hilfe einer Polizeieskorte seinen Weg vom Georges-Python-Platz hinaus ins Perolles-Quartier und von dort wieder zurück an seinen Startpunkt.Bis kurz vor Ende des Rundganges war alles reibungslos abgelaufen -dummerweise verliefen sich die Organisatoren am Kopf des Umzuges plötzlich und führten die skandierende Masse anstatt über die Fussgängerzone durch die Romontgasse über die dicht befahrene St. Peter-Gasse ans Ziel;die Polizei hatte an der Aktion wenig Freude und schnappte sich die OK-Präsidentin am Ende des Umzugs. Marlyse Raemy nahm die Geschichte jedoch locker und meinte lachend: «Sie werden mich ja jetzt wohl nicht dafür einsperren…»

Nach einer kurzen Besammlung durften verschiedene Redner ihre Themen ans Volk bringen (vgl. Kas-ten). Da und dort wurde zwar auch nach dem ernsthaften Zwischenakt noch weiter politisiert.Der Rest der Veranstaltung war aber doch eher dem gemütlichen Teil des Anlasses gewidmet, mit der Unterstützung der Cardinal-Brauerei und der einheimischen Metzgerei-Betriebe.

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