Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Soziales Engagement auf vier Hufen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carolin Foehr

freiburg «Das Projekt Maguy ist eigentlich zufällig entstanden.» Jerôme Gosteli, Präsident von Echo-Roulotte, sieht seine Reisegefährtin für die kommenden zwei Wochen liebevoll an. Seelenruhig knabbert die braune Mauleseldame an einem weiteren Rüebli. «Mitglieder unseres Verein waren letzten Sommer mit ihr auf einer Wandertour. So entstand die Idee des Trips durch den Kanton Freiburg.»

Beschlagen

Die letzte Vorbereitung, das Beschlagen des Maulesels, fand am Samstag auf dem Freiburger Rathausplatz statt. Damit fiel der Startschuss für das zweiwöchige Abenteuer auf vier Hufen. Ziel der Reise durch den Kanton ist es, genügend Spenden für die Renovierung des Vereinswohnwagens zu sammeln.

Echo-Roulotte will darin einen Treff- und Informationspunkt rund um das Thema nachhaltige Entwickung schaffen. Die kantonale Direktion für Gesundheit und Soziales unterstützt das Projekt. «Wir werden auch regionale Produkte anbieten und kulturelle Veranstaltungen organisieren», fügt Jerôme Gosteli hinzu. Rund 10 000 Franken kostet der Umbau des Wohnwagens, der ab 2010 durch die Freiburger Lande ziehen soll.

Neben der finanziellen Unterstützung hofft die Vereinigung auch besonders auf das Interesse der jungen Bevölkerung. An neun Stationen ihrer 150 Kilometer langen Reise trifft Maguy Primarschulklassen, für die jeweils ein besonderes Programm geplant ist. Vier weitere Treffpunkte richten sich an alle Interessierten. Am 5. Juni findet in Givisiez der Abschlussabend statt.

Gerettet

Jerôme Gosteli begleitet die Mauleseldame auf jeder Etappe der Reise. «Für mich sind das Ferien, auf die ich mich freue», lacht er. Und für Maguy die Gelegenheit, ein wenig abzunehmen und Menschen zu treffen. Das freundliche Maultier aus Corserey ist als Jungtier nur knapp dem Schlachter entkommen. «Sie wurde mit zwei anderen Eseln in einem Feld im französischen Jura verwaist aufgefunden», erzählt ihr Begleiter.

Ein beherzter Tierfreund habe sie in die Schweiz gebracht und an André Winiger weitergeleitet. Auf dessen Reiterhof im Saanebezirk hat Maguy ein neues Zuhause gefunden.

www.echo-roulotte.ch

Mehr zum Thema