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SP und Grüne im Gleichschritt

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Grossratswahlen: Die politischen Profile der Parteien

Autor: Von MATTHIAS FASEL

«Befürworten Sie eine längere Ladenöffnungszeit am Samstag?» und «Sollen im Kanton Freiburg gefährliche Hunderassen verboten werden?»: Das sind zwei von 54 Fragen, welche die Online-Wahlhilfe Smartvote den Kandidierenden für die kantonalen Wahlen vom 5. November stellt. Rund zwei Drittel der Kandidierenden für den Grossen Rat haben die Fragen bisher beantwortet. Anhand der Antworten wird die politische Haltung ersichtlich.Mit einer Spinnennetzgrafik lässt sich diese auch grafisch darstellen. Auf den so genannten Spiders ist zu sehen, wie wichtig einem Kandidierenden das jeweilige Thema ist. Wer zum Beispiel auf der Achse «Wirtschaftliche Liberalisierung» den Wert 100 erreicht, dem ist es sehr wichtig, dieses Ziel zu verwirklichen.

SP und Grüne fast deckungsgleich

Die abgebildeten Spiders zeigen nun nicht die politischen Haltungen einzelner Personen, sondern den Mittelwert aller Kandidierenden innerhalb einer Partei. Abgebildet sind die sechs Parteien, die sich gleichzeitig auch mit Staatsratskandidaten für einen Sitz in der Regierung bewerben.Auffallend gross sind die Unterschiede zwischen den beiden Parteien, die das C in ihrem Namen tragen. Bei vier der acht Themenbereiche sind sehr grosse Unterschiede feststellbar. So sind der Christlich-sozialen Partei ein starker Sozialstaat und die gesellschaftliche Liberalisierung deutlich wichtiger als der Christlichen Volkspartei. Die CVP-Kandidaten streben hingegen eine wirtschaftlich klar liberalere und in Ausländerfragen deutlich strengere Politik an als diejenigen der CSP.Die Grafik der CSP ähnelt vielmehr derjenigen der SP oder der Grünen. Schon fast Deckungsgleich sind die Positionen der beiden Linksparteien selbst. Einzig in Sachen Umweltschutz ist ein grösserer Unterschied feststellbar. Traditionsgemäss wird dieses Thema bei den Grünen prioritär behandelt.Auch die Vorstellungen der beiden Mitteparteien CVP und FDP ähneln sich. Allerdings sind die Freisinnigen vor allem in wirtschaftlichen, aber auch in gesellschaftlichen Fragen doch klar liberaler, in Sachen Ausländerpolitik jedoch restriktiver als die CVP.

Der rechtskonservative Sektor gehört der SVP

Eindeutig die strengste Ausländerpolitik strebt jedoch erwartungsgemäss die SVP an. Das ist aber nicht das einzige Thema, das die Partei besetzt. Auch dem Bereich «Law and Order» misst sie von den sechs aufgeführten Parteien eindeutig am meisten Bedeutung bei. Nebenbei ist sie auch noch die Partei mit dem höchsten Wert auf der Achse «Sparen und Steuern senken». Damit ist sie im Sektor unten rechts – dem rechtskonservativen – überall der Wertung 100 am nächsten.Wer sehen möchte, wie sein persönliches Spider aussieht, kann bei Smartvote dieselben 54 Fragen beantworten wie die Kandidaten und anschliessend automatisch eine persönliche Grafik erstellen lassen. Das Angebot ist kostenlos.

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