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Sparsame Farben- und Formensprache

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Sparsame Farben- und Formensprache

Galerie Hofstetter: Jacques-Pierre Amée und Gaspard Delachaux
Die neue Ausstellung bietet dem Betrachter viel spannungsreichen Genuss. Die Bilder des Malers Jacques-Pierre Amée und die Skulpturen von Gaspard Delachaux harmonieren und sind dennoch grundverschieden.

Von RUTH SCHMIDHOFER HAGEN

Die beiden Künstler wie auch den Galeristen verbindet eine langjährige Freundschaft. Was lag also näher, als die Werke der beiden gemeinsam zu präsentieren? Die Bilder an den Wänden, die Skulpturen im Raum arrangiert, wirken wie füreinander geschaffen. Amée und Delachaux pflegen – jeder auf seine Art – eine spartanisch sparsame Farben- beziehungsweise Formensprache. Die Werke sind füreinander da und lenken die Blicke immer weiter durch die Ausstellung. Sie ergänzen sich und sind dennoch polarisierend.

Jacques-Pierre Amée hält sich nicht an ein vorgegebenes Format der Leinwand oder des Blattes. Er arbeitet mit Ausschnitten von Bildern und Fragmenten, arrangiert diese mit neuen Elementen, manchmal auch mit neuen Materialien und setzt schliesslich erfrischende Farbakzente. Während er «seine» Grundfarbe Schwarz in den überraschendsten Nuancen aufträgt, beschränkt er sich bei den Farben auf klares und schnörkelloses Rot, Grün, Gelb. Besonders gelungen ist dies im kleinformatigen Teil der Reihe «A la mongagne».

Da, wo Amée auf Farben verzichtet, erinnern die Bilder an Schriftfragmente, die – einer eigenen Dynamik folgend – spannende Kompositionen ergeben. «Ich warte», «Freiluft», «In den Bergen» oder «Die Tiere aus Panama» sind Titel von Amées Arbeiten. Der Künstler erklärt, dass die meisten Themen ohne wirkliche Gründe einfach kommen und gehen. «Der Bezug zu sich selbst, zu den Mitmenschen, zur Welt und zur Natur beschäftigt meine Gedanken, was sich natürlich in den Bildern und Titeln der Bilder niederschlägt», führt er weiter aus.

Wenn Steine lebendig werden . . .

. . . war vielleicht der Bildhauer Gaspard Delachaux am Werk. Die skurrilen, urtümlich anmutenden Figuren sind voller Kraft und Dynamik. Fast alle Stücke weisen eine saubere, bearbeitete und eine rohe, rustikale Partie auf. Dem Künstler ist es wichtig, dass die Spuren der Bearbeitung wie eine Art Handschrift sichtbar bleiben. Dabei ist oftmals nicht ganz klar, ob es die Handschrift des Künstlers ist oder die eigenwillige Struktur des belgischen Granits. Über seine Rolle als Künstler in der Gesellschaft erklärt er: «Ich versuche Objekte zu schaffen, welche Raum lassen für Meditation, Langsamkeit und Nachdenklichkeit.»

«Ich bin rundum zufrieden»

Der Umzug von der Unterstadt in die – zentral gelegene – Hochzeitergasse hat dem Galeristen Jean-Jacques Hofstetter nur Vorteile gebracht. Er konnte einige seiner lange gehegten Pläne umsetzen. «Durch die bessere Lage kommt mehr Publikum in die Galerie und ich habe mehr Platz.» Die neue Ausstellung beispielsweise wäre im früheren Lokal undenkbar gewesen. «Ich kann jetzt auch in einem eigenen Raum die Künstler präsentieren, die ich vertrete, und im Atelierraum kann ich ohne ständiges Auf- und Abbauen meine Schmuckkurse durchführen. Und schliesslich kann der Galerist zusammen mit der Vereinigung «Arts de faire» besondere Veranstaltungen und Workshops durchführen. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung wird am 12. September ein Kurzfilm (Zeichentrick) von Gaspard Delachaux gezeigt. Und am 19. September dreht sich alles um ein «Werk zu vier Händen» von Jacques-Pierre Amée und Pierre-Alain Mauron.

Galerie J.-J. Hofstetter, Hochzeitergasse 18, Freiburg. Ausstellung bis 4. Oktober. 12. September, 20 Uhr: Kurzfilm. 19. September, 20 Uhr: Amée/Mauron.

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