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Spezialitäten aus der ganzen Schweiz

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Spezialitäten aus der ganzen Schweiz

Einheimische Produkte stellen sich in Bulle der nationalen Konkurrenz

Bulle ist es innert kurzer Zeit gelungen, ein Zentrum für einheimische Spezialitäten aus der ganzen Schweiz zu werden. Auf diesen Umstand wurde bei der Eröffnung der 5. Schweizerischen Messe «Gastro & Heimat» des Öftern hingewiesen.

Von WALTER BUCHS

Seit Mittwochmittag und noch bis am Sonntagabend ist die Gastromesse für einheimische Spezialitäten im Austellungsgebäude «Espace Gruyère» in Bulle für das Publikum offen. Gut 200 Aussteller zeigen auf einem überschaubaren Raum eine immense Palette einheimischer Produkte. Das schöne und Besondere an dieser Gastromesse ist natürlich, dass es praktisch an jedem Stand etwas zu degustieren und kosten gibt, wobei allerdings die Minderjährigen gelegentlich zurücktreten müssen.

Bulle nahm Herausforderung an

Der Walliser Nationalrat und Präsident der Gastromesse, Christophe Darbellay, wies in der Eröffnungsansprache darauf hin, dass es Bulle bei der 5. Ausgabe der Gastromesse nun geschafft hat, die schweizerische Plattform zur Förderung der Spezialitäten zu werden. Philippe Menoud, Vize-Syndic von Bulle, gab den aus der ganzen Schweiz angereisten Gästen bekannt, dass Bulle diese Herausforderung bewusst angenommen hat. Der Greyerzer Hauptort werde in naher Zukunft weitere Anstrengungen unternehmen, um diese Aufgabe wahrzunehmen.

Staatsratspräsident Michel Pittet stellte mit Genugtuung fest, dass sich die Messe in Bulle sehr gut entwickelt haben und die Feuerprobe definitiv bestanden habe. Im Zentrum des Greyerzerlandes, das für zahlreiche Spezialitäten landesweit bekannt ist, sei Bulle aber geradezu prädestiniert gewesen, diese Rolle, die sie nun übernommen hat, zu spielen. Für den Freiburger Volkswirtschaftsdirektor ist in der Zeit der Globalisierung Qualität und Ursprungsbezeichnung von regionalen Produkten wichtiger denn je. Er gestand, dass er von der Kreativität der Lebensmittelverarbeiter wie der Metzger und der Bäcker beeindruckt ist. Für Michel Pittet trägt die Gastromesse auch zu einer besseren Kommunikation zwischen Land- und Stadtbevölkerung bei.

Sensibilisierung für gesunde Ernährung

Jacques Chavaz zeigte sich in seiner Begrüssungsansprache erfreut darüber, dass sich die ursprünglich regionale Messe von Bulle den Spezialitäten des ganzen Landes geöffnet hat, ohne aber seinen überschaubaren und kameradschaftlichen Charakter zu verlieren. Die Gastromesse in der heutigen Form, an der die ganze Vielfalt der einheimischen Nahrungsmittel nun zum Zuge kommt, sei eine zusätzliche Herausforderung für die Vermarktung der regionalen Produkte. Er riet aber, in der Zeit der Globalisierung die Kirchturmpolitik zu überwinden. Zudem wies er darauf hin, dass an der Gastromesse ein bedeutsamer Wissenstransfer von einer Generation zur anderen stattfinde, wie dies etwa bei den Wettbewerben der Bäcker-Konfiseuren und Metzger der Fall ist.

Nachdem die diesjährige Patin der Gastromesse, Elisabeth Deiss, Gattin des Bundespräsidenten, das Band zur offiziellen Eröffnung der 5. Gastromesse durchschnitten hatte, fand gleich die Vernissage der Ausstellung «Natürlich fit – Cultivez votre santé» statt. Diese Ausstellung des Schweizerischen Bauernverbandes wird nach der Luga erst zum zweiten Male gezeigt.

Die Freiburger Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi gab in ihrem Referat zu bedenken, dass die heutigen Ernährungsgewohnheiten der Gesundheit oft abträglich sind. Dies und die Tatsache, dass sich viele Menschen eindeutig zu wenig bewegen, führe dazu, dass bereits schon viele Kinder übergewichtig sind. Sie benutzte deshalb die Gelegenheit, um zu gesunder Ernährung und zu mehr Bewegung aufzurufen. Dabei wies sie darauf hin, dass Gesundheit auch sehr eng mit der Umwelt verbunden ist. Es sei deshalb wichtig, dass qualitativ hochstehende Produkte im Einklang mit der Natur produziert werden und dass dies auch klar deklariert werde.

Zahlreiche
Sonderaktivitäten

Die nationale Gastromesse «Goûts & Terroirs» im «Espace Gruyère» in Bulle ist am Freitag und Samstag von 11 bis 22.30 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr offen. An allen drei noch verbleibenden Tagen werden am Stand der Bäckermeister Produkte bewertet. Bei den Metzgern findet am Freitag und Samstag ein nationaler Wettbewerb statt. Die Messe lädt das Publikum neben anderen Aktivitäten zudem zu verschiedenen Geschmackswerkstätten ein, für die allerdings zusätzlich bezahlt werden muss. Programme hiezu gibt es an der Kasse. wb

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