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Spitalumbau bewilligt

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Umstritten war das Projekt, das insgesamt 3,4 Mio. Franken kostet, nicht. Es wurde mit 89 zu null Stimmen (sieben Enthaltungen) gutgeheissen. Zuvor hielt Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi fest, dass die Umwandlung in ein Behandlungs- und Rehabilitationszentrum im Rahmen der kantonalen Planung schneller verwirklicht werden könne als vorgesehen, nicht zuletzt auch wegen des hohen Defizits, das das Akutspital zuletzt verursacht hat.

Die Staatsratspräsidentin verheimlichte nicht, dass dieseUmwandlung Folgen für das Personal zeitigt. «Jeder Fall wurde individuell angeschaut», betonte sie, schätzte sich aber glücklich, für alle befriedigende Lösungen gefunden und vor allem für all jene, die weiterhin im Spitalwesen tätig sein wollten, neue Verträge abgeschlossen werden konnten. Hängig sind noch die Entscheide über das Verwaltungspersonal. «Die Umwandlung war auch für die Bevölkerung schmerzhaft, aber es sind keine grossen Probleme entstanden», stellte sie weiter fest.

Ein vierter Operationssaal
für Spital von Riaz

Mit 89 zu einer Stimme (neun Enthaltungen) hat der Grosse Rat ebenfalls einen Kredit von höchstens 660000 Franken für einen vierten Operationssaal im Spital von Riaz bewilligt. Der Saal, der insgesamt 1,6 Mio. kostet, wird in Form eines Standard-Moduls als Verlängerung des neuen Gebäudes verwirklicht. Notwendig ist dieser vierte Saal, weil die Operationstätigkeit in letzter Zeit zugenommen und weil der Vivisbachbezirk sein Spital schneller in ein Behandlungszentrum umgewandelt hat als vorgesehen.

Rückweisungsantrag abgelehnt

Nach Ansicht von Odile Charrière-Philipona (csp, Villars-sur-Glâne) ist dieses Projekt noch nicht spruchreif. Sie wollte mehr über die Anzahl Operationen vernehmen. Vor allem wollte sie wissen, ob das Spital von Billens tatsächlich auch in ein Behandlungs- und Rehabilitationszentrum wie Châtel umgewandelt werde. Falls nicht, wäre der vierte Operationssaal in Riaz nach ihren Worten vielleicht nicht notwendig. Sie konnte auch nicht verstehen, weshalb erst drei Jahre nach Bewilligung des Kredits von 50,7 Mio. eine Vergrösserung notwendig ist.

Ruth Lüthi hielt fest, dass die 50,7 Mio. nur für den Umbau des Bezirksspitals (Neubau und Sanierung des alten Gebäudes), nicht aber für die Schaffung eines Regionalspitals (Ausbauetappe) vorgesehen seien. Das gesamte Projekt (Verwirklichung des Regionalspitals) würde 90 Mio. verschlingen. Es sei vor drei Jahren auch nicht vorauszusehen gewesen, dass sich das Spital des Südens (ein Spital mit drei Standorten) so rasch verwirklichen lassen würde. Der Rückweisungsantrag von Odile Charrière wur-de mit 77 zu 13 Stimmen (zehn Enthaltungen) klar verworfen.
Der Grosse Rat hat weiter eine Motion von Richard Ballaman (gr, Corminboeuf) mit 51 zu elf Stimmen (14 Enthaltungen) angenommen. Er will, dass sich der Staat im Rahmen der Poyabrücke und der Umfahrung von Bulle stark für die Verwirklichung der Begleitmassnahmen einsetzt.

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