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Spitex-Vereine fusionieren

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Sensler Gemeinden und Dienste dafür

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Oberamtmann Nicolas Bürgisser informierte am Donnerstag an der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Pflegeheim und Sozialmedizinische Dienste im Sensebezirk über die Zukunft der Spitex-Vereine.Die Vernehmlassung hat ergeben, dass sich die klare Mehrheit der Gemeinden und alle Spitex-Dienste wünschen, die drei Dienste Sense/Flamatt, Sense-Oberland und Düdingen/Schmitten zu einem einzigen Bezirksverein zusammenzuschliessen. Integriert werden soll darin auch die Mütter- und Väterberatung. Auch dafür hat sich bei den Stellungnahmen die klare Mehrheit ausgesprochen.

Hohes Tempo im Fusionsprozess

Der Fahrplan für das weitere Vorgehen im Fusionsprozess sieht ein hohes Tempo vor. Bis Mitte des nächsten Jahres soll der Leistungsauftrag von den Gemeinden formuliert, die Finanzierung geregelt, der neue Verband gegründet und kurz darauf das Organigramm des neuen Spitex-Dienstes bereits erstellt sein. Ende August soll auch der Anschluss der Mütter- und Väterberatung beschlossen werden.An der Versammlung wurde nicht nur über die Zukunft der Spitex gesprochen, sondern auch über die Zukunft des Gemeindeverbandes selbst. So musste das Wort Spital und damit auch der ehemalige Hauptaufgabenbereich des Verbandes aus dem Namen gestrichen werden. Damit verbunden waren verschiedene Statutenänderungen.

Grösse des Vorstands umstritten

So wurde auch der Vorstand neu zusammengesetzt. Dieser Aspekt war nicht unumstritten. Der Vorschlag, dass alle Gemeinden darin vertreten sein sollen, gefiel nicht allen. Plaffeien, Oberschrot und Zumholz sind der Meinung, ein derart grosser Vorstand sei schwerfällig. Sie hätten sich weiterhin einen Neunervorstand gewünscht. Trotzdem wurde die Variante mit dem grossen Vorstand mit 33 zu 14 Stimmen angenommen.Nicht zufrieden sind auch die Ärzte. Während sie bislang mit Anton Merkle im Vorstand vertreten waren, sollen sie in Zukunft nur noch eine beratende Funktion einnehmen. Merkle zeigte sich gestern enttäuscht darüber. Nicht auszuschliessen ist, dass an einer der nächsten Versammlungen den Ärzten doch noch ein Platz im Vorstand zugestanden wird. Zumal die Gemeinde Zumholz ohnehin auf ihren Platz im Vorstand verzichtet. Wer den Verband in Zukunft präsidiert und damit Nachfolger von Josef Boschung wird, ist noch unklar.Direktor Robert Overney informierte über den Geschäftsgang beim Spital und beim Pflegeheim Tafers. Für beide Bereiche konnte er einen ausgeglichenen Zwischenabschluss präsentieren.

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