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«Sprachliche Grosswetterlage» ist günstig

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Autor: Anton Jungo

Schmitten Seit einem Jahr gehört der 56-jährige Martin Tschopp dem Vorstand der Deutschfreiburgischen Arbeitsgemeinschaft (DFAG) an. Am Dienstagabend wurde er mit Applaus zum Präsidenten des rund 350 Mitglieder zählenden Vereins gewählt. Er betrachte seine Wahl als Ehre und Herausforderung zugleich, betonte er. Die Ziele, die die DFAG verfolge, seien ihm auch ein persönliches Anliegen.

«Bestens qualifiziert»

Der neue Präsident sei für das Amt bestens qualifiziert, meinte Vizepräsident Franz Riklin, der die Wahl leitete. Martin Tschopp ist Ausbildungsleiter im eidgenössischen Departement des Innern. Er ist aber auch engagiert als Coach und Mediator und blickt auf ein vielfältiges politisches Engagement als Gemeinde- und Grossrat sowie als Präsident der SP Sense zurück. Er war zudem Mitglied des Senats der Universität. Martin Tschopp ist aktiver Sportler und praktiziert persönlich und als Leiter die Übungen der Fünf Tibeter.

«Am Ball bleiben»

Der neue Präsident will bei der Förderung der Zweisprachigkeit und bei der Verständigung zwischen den beiden Kulturgemeinschaften im Kanton «am Ball bleiben». Ein besonderes Augenmerk will er der Einhaltung der Rechte der sprachlichen Minderheit schenken. Martin Tschopp setzt sich auch zum Ziel, die Arbeit der verschiedenen Vereine, die sich mit der Zweisprachigkeit beschäftigen, zu koordinieren.

Die Vereinigung Pro Freiburg/Fribourg will den Wanderführer «50 SonntagsSpaziergänge» des Heimatkundevereins übersetzen. Auch hier will sich die DFAG engagieren. Tschopp sieht darin eine gute Möglichkeit, Deutschfreiburg im welschen Kantonsteil bekannt zu machen.

Vorgängig der Wahl hatte Franz Riklin die grossen Verdienste hervorgehoben, die sich der abtretende Präsident während seiner 15-jährigen Präsidialzeit erworben hat (FN vom 4. Juni). Er ist überzeugt, dass das grosse Engagement des 80-jährigen Josef Vaucher seinen Grund auch darin hat, dass er einer Generation entstammt, die noch stark unter der sprachlichen Diskriminierung zu leiden hatte. Dieser meinte versöhnlich, dass die «sprachliche Grosswetterlage» zurzeit günstig sei. Er ist überzeugt, dass seit den Wahlen 2011 in der Stadt Freiburg ein Umdenken stattfindet. Die Versammlung verlieh im zum Dank für seine Arbeit die Ehrenmitgliedschaft. Nun «im Ruhestand» will Josef Vaucher das Archiv der DFAG ordnen und weiterhin die «Freiburger Notizen» redigieren. Verabschiedet wurde auch der Kassier Peter Haymoz.

Freundlich aufgenommen

Karl Fäh zeigte sich erfreut darüber, dass die Veranstaltungsorganisation «Theater in Freiburg» im Schauspielhaus Equilibre freundlich aufgenommen wurde. Damit ging ein 48-jähriges «Gastspiel» in der Aula der Universität zu Ende. Im Durchschnitt besuchten 426 Personen die sechs Aufführungen der Saison 2011/12.

Martin Tschopp.Bild vm/a

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