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Sprachliche Minderheiten bleiben lebendig

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Freiburg Für die Studie «Language Rich Europe» haben das Institut für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg und die Pädagogischen Hochschule Daten für die Sprachensituation in der Schweiz erhoben. Die Studie soll den Austausch über Sprachenpolitik und Praxis in Europa fördern, teilt die Unileitung mit. Unter Leitung britischer und holländischer Forscher erfasst das Projekt 15 EU-Staaten, Bosnien-Herzegowina, die Schweiz und die Ukraine.

In einigen Ländern wurde zudem die Sprachensituation von spezifischen Regionen untersucht. So wurden für die Schweiz die Kantone Tessin, Genf und Zürich genauer unter die Lupe genommen. Die Forscher haben dabei den Sprachengebrauch in den Bereichen Bildung, Medien, öffentliche Dienstleistungen und Unternehmen analysiert.

Schweizer Besonderheiten

Die Schweiz schneidet im Vergleich mit anderen europäischen Ländern in vielen Bereichen gut ab. Allerdings würden grosse regionale Unterschiede eine Gesamtbewertung erschweren, so die Studie, die zudem aufzeigt, welche Bedeutung in der Schweiz das Englische neben den Landessprachen einnimmt. So bestätigt sich, dass die starke wirtschaftliche Stellung des Englischen im Bereich des Sprachenunterrichts zu einer Konkurrenzsituation mit den kleineren Landessprachen geführt hat.

Trotz der Funktion des Englischen als internationaler Sprache der Wirtschaft könne im Berufsleben nur sektoriell und regional von einer Verdrängung der Landessprachen gesprochen werden. Kleinere Betriebe funktionierten in allen Landesteilen vorwiegend einsprachig.fca

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