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«St. Ursen fährt durch den neuen Finanzausgleich definitiv schlechter»

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Autor: Karin Aebischer

St. UrsenDer neue interkommunale Finanzausgleich, welcher im Januar 2011 in Kraft tritt, hat auch auf die Finanzlage der Gemeinde St. Ursen Auswirkungen. «St. Ursen gehört nebst Plaffeien zu den Verlierern im Sensebezirk», sagte Gemeinderat Roger Aerschmann am Freitagabend an der Gemeindeversammlung. Diese negative Entwicklung sei hauptsächlich auf die Auswirkungen des Bedarfsausgleichs zurückzuführen. Für die Gemeinde falle im nächsten Jahr eine Mehrbelastung von 214 000 Franken an. «St. Ursen fährt definitiv schlechter mit dem neuen Finanzausgleich», betonte Roger Aerschmann. Mit der bisherigen Klassifizierung sei die Gemeinde jedoch gut, wenn nicht zu gut weggekommen.

Der Gemeinderat konnte den 72 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern trotzdem ein fast ausgeglichenes Budget 2011 vorlegen. Bei Einnahmen und Ausgaben von rund 4,3 Millionen Franken sieht dieses einen Aufwandüberschuss von 7000 Franken vor. Die Versammlung stimmte dem Voranschlag 2011 diskussionslos und einstimmig zu.

Thema Post schmerzt

Das Informationsblatt der Post zur Schliessung der Poststelle in St. Ursen sei zumindest zum Teil Schönfärberei, betonte Ammann Pierre-André Jungo. Der Gemeinderat habe sich in keiner Art und Weise freiwillig zur Schliessung der Post entschieden (FN vom 9. Dezember). «Wir haben während zwei Jahren hartnäckig für den Erhalt der Post gekämpft, hatten jedoch von Beginn weg nicht den Hauch einer Chance, wie wir später feststellen mussten», sagte der Gemeindepräsident.

Immerhin habe das lange Taktieren die Schliessung der Post um eineinhalb Jahre hinauszögern können. Ab Ende Mai wird sie nun als Postagentur in der Gemeindeverwaltung untergebracht. Die Schweizerische Post wollte in St. Ursen zuerst nur den Hausservice einführen.

Hilfe aus Tafers

Gemeinderat Roland Rothenbühler informierte darüber, dass St. Ursen in Zukunft gewisse Dienste vom Bauamt in Tafers einkaufen werde. Dies betreffe vor allem die Baukontrolle sowie das Prüfen der Gesuche. Im Bereich Abfallbewirtschaftung wird gemäss Gemeinderat Albert Studer eine globale Lösung angestrebt. Im Investitionsbudget sei ein Sammelplatz vorgesehen. Problematisch sei jedoch, dass die Gemeinde kein eigenes Land besitze.

Kredite bewilligt

Die 72 Anwesenden genehmigten am Freitagabend auch das neue Wasserreglement sowie einen Kredit von 65 000 Franken für die Sanierung eines Strassen-Teilstücks von der Abzweigung Schürmatt bis zur Brücke in Ameismühle. Auch der Antrag des Gemeinderates, die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder auch ab der neuen Legislaturperiode auf sieben festzulegen, fand Zustimmung.

Ehrende Worte für ihre sportlichen Leistungen durften der Schütze Pascal Chambettaz und die Schützin Erika Zahner entgegennehmen.

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