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Staatsrat hat Aufsichtsbeschwerde gegen das Uni-Rektorat abgewiesen

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Autor: Pascal Jäggi

Für die Studierenden bleibt nur der Frust. An einer Pressekonferenz zeigten sich drei Vertreter der Gruppierung «Unsere Uni Freiburg» gestern im Alten Bahnhof Freiburg enttäuscht von der Antwort des Staatsrates auf ihre Aufsichtsbeschwerde. Der Staatsrat hat diese zwar geprüft, aber vollständig zurückgewiesen.

«Es gibt keinen Anlass, die Rechtsform des Adolphe-Merkle-Instituts (AMI) oder den vom Institut gewählten Forschungsbereich zu überprüfen», heisst es in der Antwort. Gerade das wäre doch der Sinn gewesen, findet David Roth von «Unsere Uni». «Es ist unverständlich, dass der Staatsrat als Aufsichtsorgan nichts tut.»

Suche nach Unterstützern

Die Gruppe sucht nun einen neuen Weg, da juristisch kein Weiterzug möglich ist. «Wir haben Kontakt zu verschiedenen Grossräten aufgenommen», meint David Roth, «dabei gab es bereits positive Rückmeldungen». Die Studierenden hoffen, dass sich die Politiker für ihre Sache einsetzen werden. Von der Uni selber erwarten die Studierenden nicht viel. «Wir haben schon zehnmal versucht, miteinander zu reden, ein elftes Mal bringt nichts mehr», fasst David Roth die Lage zusammen. Dennoch stellen sie eine Forderung an das Rektorat und das AMI: «Die sogenannte Geheimvereinbarung muss offen gelegt werden», fordert David Roth. Auf diese sei in diversen Fällen verwiesen worden, etwa wenn es um Fragen des geistigen Eigentums oder der Ernennung der Professoren ging, sagt er. «Es gibt keine Geheimvereinbarung», bekräftigt Daniel Schönmann, Generalsekretär der Universität Freiburg. «Unsere Uni» beziehe sich wohl auf den ursprünglichen Vertrag der Uni mit der Stiftung, vermutet er. «Dieser ist durch die Statuten abgelöst worden, die Kompetenzen sind dort klar geregelt», so Schönmann. Die Stiftung erfahre, was mit den Geldern passiere, die Forschungshoheit liege aber bei der Universität, schliesst er.

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