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Staatsrat kontert Kritik an Informatik-Amt

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«Das Amt für Informatik und Telekommunikation befindet sich nicht mehr mitten in der Reorganisation und auch nicht in permanenter Umstrukturierung, sondern in einer Phase der Konsolidierung.» Dies antwortet der Staatsrat auf eine Frage von Grossrat Benoît Piller (SP, Avry-sur-Matran), der sich in seinem Vorstoss über verschiedene Punkte besorgt geäussert hatte.

Für Piller ist das ITA ein Hauptakteur der Umsetzung der E-Government-Strategie des Kantons, es werde aber auch mit allen IT-Problemen des Kantons in Verbindung gebracht. Dazu gehören laut Piller Pannen bei der Stimmenauszählung oder der Datenübertragung bei Abstimmungen oder auch die Website des Kantons. Das Amt könne zwar nicht dafür verantwortlich gemacht werden, allerdings sei wenig über die Tätigkeiten und die Zukunftsvisionen dieses Amts bekannt.

Piller schrieb, er möchte Gewissheit haben, dass das ITA über die Kompetenzen und die Ressourcen für die Bewältigung dieser Digitalisierung verfüge. In diesem Zusammenhang zitierte er den Direktor des Amts, der gesagt habe, die Arbeit der ITA-Angestellten wandle sich enorm, aber bei der Zahl der Beschäftigten ändere sich kaum etwas. Er sprach auch die Personalfluktuation an und die Aussage des Direktors, man arbeite mit veralteten Computersystemen.

In seiner Antwort betont der Staatsrat, der Direktor des ITA habe bei seinem Amtsantritt 2017 eine Standortbestimmung vorgenommen, die zu einer Reorganisation des Amtes führte. Dabei seien die Organisationsstrukturen überdacht worden, um den Betrieb zu verbessern. Für die Priorisierung der Projekte und Budgetanträge seien neu eine Informatikkommission und ihre Fachkommissionen zuständig, nicht mehr die Direktion des ITA. Neue Instrumente seien der Richtplan der Digitalisierung und der Informatiksysteme. Schliesslich stehe zur Zusammenarbeit verschiedener Akteure eine neue Verordnung über die Organisation der Digitalisierung kurz vor der Vernehmlassung.

In seiner Antwort gibt der Staatsrat auch Auskunft über die Verwendung der finanziellen Mittel. Das Informatikbudget des Kantons stieg von 28,7 Millionen Franken im Jahr 2018 auf 43,7 Millionen im Jahr 2019. Der Anteil dieses Budgets an Projekten nahm um 8,2 Millionen auf 17,3 Millionen Franken zu. Diese zusätzlichen 8,2 Millionen Franken wurden auf insgesamt 46 Projekte aufgeteilt. Sie wurden entweder gestartet oder beschleunigt.

In den Augen des Staatsrats ist das ITA ein attraktiver Arbeitgeber. So seien die bereitgestellten Mittel beträchtlich. Das Amt sei einer der grössten Arbeitgeber für Informatik-Berufe auf dem Platz Freiburg mit einer breiten Palette an interessanten und innovativen Tätigkeiten.

Mandate an 269 Firmen

Im Voranschlag 2020 umfasst das Amt 142 Vollzeitstellen. Die Absenzenquote der Mitarbeiter betrage 4,6 Prozent, was unter dem Durchschnitt der Verwaltungen in der Westschweiz und auch dem nationalen Durchschnitt in diesem Sektor liege. Die Fluktuationsrate lag bei 13,4 Prozent, leicht höher als im schweizerischen Schnitt.

Laut Staatsrat hat das ITA 2019 mit 269 beauftragten Firmen zusammengearbeitet. Die hohe Anzahl externer Mandate hänge mit den schnellen Veränderungen in der IT zusammen. Die Kantonsverwaltung müsse diese möglichst antizipieren. Die Herausforderungen der Digitalisierung führen unweigerlich zu Unsicherheiten, deren Risiken durch Outsourcing entschärft würden.

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