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Staatsrat lobt Oberamt Saanebezirk

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2008 trat CVP-Mann Nicolas Deiss von seinem Amt als Oberamtmann des Saanebezirks zurück. Sein Nachfolger stammte nicht mehr aus dem Lager der CVP: Carl-Alex Ridoré ist SP-Mitglied. Nun hat CVP-Grossrat Jacques Vial (Le Mouret) einen parlamentarischen Vorstoss eingereicht, in dem er die Personalführung im Oberamt kritisiert. Er schreibt, das Oberamt lege in wichtigen Dossiers nicht mehr genügende Sorgfalt an den Tag. Zudem komme es zu häufigen Personalwechseln.

Neue Organisation

Der Staatsrat teilt diese Meinung nicht. In seiner Antwort schreibt er, das gesamte Personal des Oberamts Saanebezirk setze sich «mit Einsatzbereitschaft, Kompetenz und Sorgfalt» ein. Die Struktur und Arbeitsweise des Oberamts hätten nicht mehr den gegenwärtigen Anforderungen entsprochen. Darum habe der Oberamtmann die Organisation systematisch angepasst; diese Umstrukturierung sei unter anderem wegen Pensionierungen und Abgängen möglich geworden.

In den letzten fünf Jahren haben neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unbefristetem Vertrag das Oberamt des Saanebezirks verlassen. Zwei gingen in Pension, zwei kündeten noch in der Probezeit. Vial hatte in seiner Frage auch die beiden juristischen Berater angesprochen, die lange Jahre im Oberamt gearbeitet hatten, und die beide fast gleichzeitig ihre Stelle verliessen (die FN berichteten). «Sie haben berufliche Gelegenheiten wahrgenommen und verantwortungsvolle Kaderpositionen übernommen», schreibt der Staatsrat. «Von einer ‹Abwanderung› des Personals kann keine Rede sein.»

Keine Verzögerung

Auch gebe es keine Verzögerung in den oberamtlichen Dossiers. Im Gegenteil: Dank der angepassten Organisation und Arbeitsweise könnten nun Dossiers, die vorher einen gewissen Rückstand hatten, besser bearbeitet werden. njb

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