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Staatsrat sagt Ja zur Strategie für Gleichstellung

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Freiburg Dass gestern Gewerkschafterinnen in Bern für Lohngleichheit demonstrierten und gleichzeitig der Freiburger Staatsrat eine Strategie zur Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung beschlossen hat, ist kein Zufall. Gestern vor 31 Jahren wurde der Verfassungsartikel über die Gleichstellung von Frau und Mann verabschiedet.

Vorbild für Arbeitgeber

Der Freiburger Staatsrat will einerseits eine ausgewogene Vertretung von Frau und Mann im mittleren und oberen Kader, aber auch in den einzelnen Funktionen des Staatspersonals im Allgemeinen. Dies teilte er gestern per Communiqué mit. Das Gleichgewicht solle auch in den Kommissionen, den Verwaltungsräten sowie den Vorständen von Einrichtungen und Stiftungen in Verbindung mit dem Staat bestehen.

Ausserdem möchte der Staat Freiburg anderen Arbeitgebern in Sachen Chancengleichheit von Frau und Mann wie auch in Sachen Vereinbarung von Berufs- und Familienleben ein Vorbild sein.

«Wir haben mit je einem Repräsentanten jeder Direktion gesprochen und auch mit dem Personaldienst, um die Bedürfnisse der Angestellten zu eruieren», sagt Geneviève Beaud Spang, Leiterin des kantonalen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen.» Darauf basierend und auch aufgrund einer Statistik seien Ziele formuliert worden. Diese bilden die Rahmenbedingungen für das weitere Vorgehen.

Um konkrete Massnahmen auszuarbeiten, hat der Staatsrat eine Arbeitsgruppe ernannt, die von Staatsrätin Anne-Claude Demierre, Direktorin für Gesundheit und Soziales, präsidiert wird. Die Massnahmen sollen im Herbst 2013 präsentiert werden, damit die Umsetzung anfang 2014 beginnen kann.

Der Staatsrat hält in seiner Mitteilung fest, dass die Bedingungen in der kantonalen Verwaltung bereits relativ gut seien, bei den Löhnen gebe es beispielsweise keine geschlechtsabhängigen Unterschiede.

Da noch keine konkreten Massnahmen geplant sind, kann zu den Kosten für die Förderung der Gleichstellung noch nichts gesagt werden. mir

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