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Stabat Mater aus Italien

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Zum 32. Mal finden heute und morgen in Freiburg die Karwochenkonzerte statt, und zum 32. Mal ist es dem Gründer und künstlerischen Leiter Yves Corboz gelungen, eine neue musikalische Entdeckung für das Publikum vorzubereiten: Dieses Jahr fiel seine Wahl auf zwei Stabat Mater der sogenannten Neapolitanischen Schule des 18. Jahrhunderts, Werke von Giacomo Sellitto und Tommaso Traetta.

Von der Oper inspiriert

Nachdem der Schwerpunkt in den letzten Jahren auf deutschen Passionswerken gelegen habe, habe er etwas ganz anderes gesucht und sich nach Italien gewandt, sagte Yves Corboz gegenüber den FN. «In der italienischen Musik gibt es wenig Passionsliteratur, aber viele Stabat Mater.» Mit den ausgewählten Werken von Sellitto und Traetta bleibe er der Tradition der Karwochenkonzerte treu, die es sich zur Aufgabe gemacht hätten, jedes Jahr ein Programm zusammenzustellen, das thematisch zur Karwoche passe, aber dennoch etwas Neues biete.

Als Vertreter der Neapolitanischen Schule bewegten sich Giacomo Sellitto (1701–1763) und Tommaso Traetta (1727–1779) auf der Linie von Alessandro Scarlatti und Giovanni Battista Pergolesi. Ihre sakralen Werke seien zum einen geprägt von der strengen Tradi­tion des polyfonen Kontrapunktes, zum anderen aber auch vom theatralischen Stil der italienischen Musik. «Weil die Opern damals in der Osterzeit geschlossen waren, arbeitete man bei Osterkonzerten gerne mit Opernmusikern», erklärt Yves Corboz. Darum seien die entsprechenden Kompositionen hörbar von der Oper inspiriert, etwa in den Arien, die jeweils vom ganzen Orchester begleitet würden.

Wie gewohnt, arbeitet Yves Corboz mit seiner «Capella concertata» zusammen, einem Ensemble aus renommierten Profisängern und -instrumentalisten. Viele dieser Musikerinnen und Musiker halten den Karwochenkonzerten seit Jahren die Treue. «Unsere Programme sind für die Musiker interessant, weil sie ihnen die Möglichkeit geben, Neues zu entdecken und kreativ zu sein», so Yves Corboz.

Auch für das Publikum sind die Konzerte längst zur Ostertradition geworden: 500 bis 600 Personen besuchen jeweils die beiden Konzerte vom Gründonnerstag und vom Karfreitag. Yves Corboz verspricht, dass diese noch lange auf ihre Kosten kommen werden: «Ich habe noch viele Ideen für die kommenden Jahre.» Nächstes Jahr etwa gehe die Reise nach Österreich, verrät der Dirigent.

Kirche des Kollegiums St. Michael, Freiburg. Do., 13. April, 19.30 Uhr; Fr., 14. April, 10.30 Uhr.

«In der italienischen Musik gibt es wenig Passionsliteratur, aber viele Stabat Mater.»

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