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Stadtpfarrer-Misere

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Bischof Morerod hat zwei Persilscheine erhalten. In zwei Untersuchungsberichten wurde ihm attestiert, er habe nicht gewusst, was 1998 in Torgon, im Wallis, vorgefallen war. Dies, obwohl er dreimal orientiert worden sei und drei belastende Dokumente gesehen habe. Das wesentliche davon war schwammig, verniedlichend, falsch abgefasst und ist verschwunden. «Paternalismus» (beschützende Bevormundung) und sexueller Missbrauch sind zweierlei.

Eigentlich hätte der Bischof es wissen sollen, wissen müssen. Bei drei belastenden Dokumenten muss ein Chef die Situation klären, insbesondere wenn es Kandidaten für prestigeträchtige, systemrelevante Posten betrifft, also Stadtpfarrer und Generalvikar. Blindes, gutgläubiges Vertrauen hat hier versagt.

Ist ein solcher Chef noch tragbar? Es ist traurig, dass dieses gutmütige Vertrauen kläglich missbraucht wurde durch die Kandidaten, die Bischof Morerod nicht orientierten, sondern blind herumirren liessen. Sie mussten ja wissen, dass sie irgendwann entlarvt werden. Es ist betrüblich, dass Priester durch den Zölibat zu sexueller Perversion getrieben werden. Die heutigen Generationen werden es wohl nicht mehr erleben, dass der im Jahr 1139 verordnete Zölibat abgeschafft wird und auch römisch katholische Kleriker ihre natürliche Sexualität normal leben dürfen.

«Bei drei belastenden Dokumenten muss ein Chef die Situation klären, insbesondere wenn es Kandidaten für prestigeträchtige Posten betrifft.»

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