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Starker Umsatzrückgang bei Cremo

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein kontinuierlicher Preiszerfall bei Milchprodukten auf den internationalen Märkten, ein starker Franken, dazu der Brexit und die Unsicherheit im Zusammenhang mit den US-Wahlen: Der Milchverarbeiter Cremo musste sich letztes Jahr in einem schwierigen Umfeld behaupten. Dazu kamen ein Rückgang der gelieferten Milchmenge um 5,8 Prozent von 473 000 auf 446 000 Tonnen und der Preisdruck auf dem Schweizer Markt. All dies erklärt, warum Cremo im letzten Jahr einen spürbaren Umsatzrückgang verzeichnet hat. 2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 510,3 Millionen Franken, teilt Cremo nach der Aktionärsversammlung unter dem Präsidium von Benoît Perroud mit. Im Jahr zuvor war es noch ein Umsatz von 536,8 Millionen Franken gewesen. Der Rückgang beträgt somit 26,5 Millionen Franken.

Dennoch betont Cremo, dass das Unternehmen finanziell kerngesund sei. Trotz der Umsatzeinbusse schliesst Cremo das Geschäftsjahr 2016 mit einem Nettogewinn von 332 000 Franken ab. Dies war möglich, weil der Konzern die Betriebskosten ein weiteres Mal um 3 Millionen Franken senken konnte.

Optimistisch für 2017

Wie Cremo mitteilt, lassen positive Entwicklungen auf den internationalen Märkten auf eine Erholung im laufenden Jahr hoffen. Die Aussichten und die gesunde Finanzsituation erlaubten es Cremo, weiterhin in die Zukunft zu investieren und auch der Volatilität der Marke mit einer gewissen Gelassenheit zu begegnen. Vor allem sollen neue Märkte erschlossen und Innovationen in die Infrastruktur integriert werden. Auch sei Cremo bestrebt, mögliche Synergien zu nutzen, um jeden Produktionsstandort zu optimieren, heisst es im Tätigkeitsbericht.

Im letzten Jahr konnte insbesondere der Standort Siders vollends in die Prozesse von Cremo integriert werden. Wie aus dem Bericht hervorgeht, wurden die Lagerungs-, Kommissionierungs- und Transporttätigkeiten in den gesamten Herstellungsprozess von Cremo integriert.

Ein weiteres für 2016 gesetztes Ziel hat Cremo ebenfalls erreicht: die Reduktion der Umweltbelastung aus der Betriebstätigkeit. Dieses Ziel geht zurück auf eine Vereinbarung von 2008: Für die Zeit von 2013 bis 2020 hatte sich Cremo verpflichtet, den CO2-Ausstoss um 15 Prozent zu senken. Mit 17 Prozent war dieses Ziel bereits 2014 erreicht, doch gelang es Cremo 2016 nochmals, die Emissionen zu verringern.

Wie der Tätigkeitsbericht hervorhebt, stand Cremo im letzten Jahr während des Eidgenössischen Schwingfests in Estavayer-le-Lac speziell im Rampenlicht. Cremo sponserte den Siegerpreis, den Muni «Mazot de Cremo». Dieser warb vor grossem Publikum für die Raclette-Marke Mazot von ­Cremo.

uh

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