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Start ins Freiburger Jahr der Mobilität

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: arthur zurkinden

Ab dem neuen Fahrplan 2012 wird die S-Bahn Freiburg dafür sorgen, dass alle halben Stunden ein Zug der SBB oder TPF mit vier Wagen-Elementen die Strecke zwischen Bulle und Freiburg via Romont (einziger Halt) in 34 oder weniger Minuten zurücklegt. Jeder zweite Zug wird dann in Spitzenzeiten direkt nach Bern weiterfahren. Der nächste Schritt im Ausbau der S-Bahn Freiburg erfolgt im Jahre 2014. Dann wird ein Halbstunden-Takt zwischen Freiburg, Murten und Neuenburg/Kerzers sowie zwischen Freiburg, Payerne, Estavayer-le-Lac und Yverdon eingeführt.

Vorpremiere

Am Freitag wurden die Medien zu einer Vorpremiere eingeladen. Gleichzeitig informierten die Verantwortlichen über den Stand der Vorbereitungen. Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen, die «Lokomotive» der S-Bahn Freiburg, amtete diesmal als Zugführer und war für die Lautsprecher-Ansage verantwortlich, als der Vorpremieren-Zug um 14.37 Uhr in Bulle losfuhr.

Drei Kreuzungen sind möglich

Zwischen Bulle und Romont wird der Zug des «Réseau Express Régional Fribourg/Freiburg», wie die S-Bahn Freiburg offiziell heisst, nirgends halten, um Reisende ein- oder aussteigen zu lassen. Ohne Halt kommt der Zug aber nicht aus, denn auf der einspurigen Strecke muss er entweder in Vuisternens-devant-Romont, Sâles oder Vuadens einen Gegenzug abwarten. Dennoch wird der Eilzug die Strecke zwischen Bulle und Freiburg mit Halt in Romont in 34 Minuten zurücklegen. «Wir versuchen, die Fahrzeit noch zu verkürzen», hielt Projektleiter Hans-Rudolf Beyeler gegenüber den FN fest.

Den Halbstundentakt stellen die TPF und die SBB sicher. Die SBB setzt dabei renovierte Domino-Zugkompositionen der Firma Bombardier in Villeneuve VD ein. Die TPF wird laut Beyeler vorläufig vier neue und moderne Flirt-Zugkompositionen der Firma Stalder in Altenrhein beschaffen, die rund zehn Millionen Franken pro Zug kosten. Bis 2014 kommen vier weitere hinzu.

Neue Buslinie

Nicht alle Bahnbenützer auf der Strecke Bulle-Romont haben Freude daran, dass der Zug in den Dörfern keinen Halt mehr einschaltet. «Eine neue Buslinie zwischen Bulle und Romont wird die Bahn ersetzen und dabei der Kundschaft mehr Halte anbieten», versprach TPF-Verwaltungsratspräsident Christian Castella. Über 20 Millionen müssten auch in die Infrastruktur investiert werden, vor allem auch in die drei Kreuzungen. Mit Genugtuung konnte er dabei festhalten, dass mit einer Ausnahme alle Einsprachen erledigt werden konnten.

Wichtige Partnerschaft

Die Leiterin des SBB-Regionalverkehrs, Anna-Barbara Remund, hob die Partnerschaft zwischen SBB und TPF hervor, die nötig ist, um die S-Bahn Freiburg zu verwirklichen. Wie sie ausführte, wolle die SBB den Regionalverkehr ausbauen. «Täglich benutzen 200 000 Reisende eine Regionallinie, um auf eine Langstrecken-Linie umzusteigen», hielt sie fest.

In Freiburg angekommen, enthüllte sie gemeinsam mit Beat Vonlanthen und Christian Castella das Logo der S-Bahn Freiburg.

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