Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Start und Landung gegen den Wind

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Tag des offenen Cockpits auf dem Regionalflugplatz Freiburg/Ecuvillens

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Zum bunten Miteinander gehören die Säulimästerei südseits der Start- und Landepiste und auf der Nordseite die weidenden Kühe. Aufregung in der Kuhherde entsteht nur, wenn ein Fallschirmspringer zu dicht neben der gefleckten Olga oder Rosa landet.

Dass der Fluglärm für die Anwohner in unmittelbarer Nähe nicht allzu belastend wird, dafür sorgen Marcel Thiébaud, Flugplatzleiter und Sicherheitschef, und sein langjähriger Fluginstruktor André Boschung. Sie versetzten den Holding point weit zurück in Richtung Hangar. Am Holding point wird vor dem Start die letzte Kontrolle mit laufendem Motor durchgeführt. Aus Lärmschutzgründen führt jedes Flugzeug an den Wochenenden über die Mittagszeit nur einen Start oder eine Landung durch.

Fliegen lernen darf man noch
vor dem Auto fahren lernen

Xavier Gachet aus Bulle wollte eigentlich Militärpilot werden. Nach seinem 17. Geburtstag meldete er sich zum Ausbildungslehrgang für die Fliegerische Vorschulung FVS an. Nach der medizinischen und psychologischen Eignungsprüfung absolvierte er die beiden Vorkurse. Eine Prüfung entscheidet dann, ob der Kandidat oder die Kandidatin die militärische oder zivile Pilotenlaufbahn absolvieren kann. Xavier verfolgte den zivilen Weg und machte auch den dritten Fliegerkurs in Ecuvillens. Zur Ausbildung gehören neben viel Theorie auch die praktische Fliegerei und einige Stunden in Radiotelefonie. André Boschung, Fluginstruktor in Ecuvillens, ist mit Frauen und Männern in der Ausbildung gleichermassen zufrieden: «Wer ernsthaft fliegen lernen will und etwas technisches Gespür mitbringt, der schafft die Ausbildung.»

Nach seinem unangenehmsten Erlebnis während der Ausbildung befragt, meint Xavier Gachet: «Ich hatte während meinen ersten Flugabenteuern keine Zeit, aus dem Fenster zu sehen, ich war derart mit den Instrumenten beschäftigt, auch das Einschätzen von Distanzen war sehr schwierig.» Unvergesslich ist Xavier Gachet aber die Begegnung mit dem berühmten Kunstflugpiloten Christian Schmutz, den er an einem Flugmeeting in Sion getroffen hatte.
Bedauert er heute, dass er nicht Militärpilot werden konnte? Keineswegs, meint er. In wenigen Wochen wird er seine Privat-Piloten-Lizenz in der Tasche haben und seinem neuen Ziel entgegenstreben: Er will zur Kantonspolizei und dort vielleicht einmal zur Sicherheitsabteilung kommen.

Ein spezieller Mikrokosmos

Der Privatflugplatz Ecuvillens ist ein Mikrokosmos besonderer Art. Eine Mischung aus hochprofessioneller Ausbildungsstätte mit Flugsimulator, Reparaturwerkstätte und Hangar mit dutzenden von eingemieteten Flugzeugen auf der einen Seite und seiner Buvette andererseits. In der sympathischen Freiluftbeiz mit Holztischen und Bänken kann sich manch ein Möchtegern-Pilot in Szene setzen, Sonnenbrille und Lederweste gehören dazu. An Wochenenden finden viele Spaziergänger den Weg nach Ecuvillens. Die obligatorischen Sonntagsspaziergänge können den Kindern mit einem Kurzbesuch auf dem Flugplatz versüsst werden. Bei einer Glacé oder einem Glas Bier finden sich alle wieder.

Heute wird in Ecuvillens ein Tag der offenen (Cockpit-)Türe durchgeführt. Auf dem Programm steht laut André Boschung bewusst keine teure Flugschau. Die Flugplatz-Leitung möchte stattdessen der Bevölkerung einen Einblick in das Angebot des Regionalflugplatzes geben. Unter dem Motto «Wer sich kennt, der versteht sich besser» möchte man den Kontakt zu den Besuchern pflegen.

Tag der offenen Cockpit-Tür

Folgende Attraktionen stehen heute auf dem Programm:
– Einführungsflüge mit dem Fluginstruktor mit den Schulflugzeugen und mit Pilatus PC 12
– Jet d’affaires: Cessna citation
– Besichtigung der Oldtimers T 28, T 6, P2, 3 und Tiger Moth
– Atelierbesichtigung der Mecan Air
– Stand der Swisscontrol: Information über den Beruf der Flugverkehrsleiter
– Festzelt mit Speis und Trank und Animation

Das Angebot auf dem Regionalflugplatz

Lufttaufe von ca. 15 Minuten, Flüge über Gruyère, Schwarzsee, 3 Seen, Berner Alpen, Montblanc-Gebiet, Monte-Rosa und Matterhorn, Tessin.
komplette Pilotenausbildung, von der Basis bis zur Lizenz, in deutscher und französischer Sprache, fliegerische Vorschulungskurse FVS.
Der und die starten von Ecuvillens aus.
einmotorige und zweimotorige Flugzeuge der Typen Katana DV 20, Cessna 172, Piper Archer und Cessna 182. Hartbelagpiste von 800 Metern Länge, ganzjährig geöffnet, Hangars, Flugsimulator und Restaurant mit Terrasse.
Air Fribourg Services SA, Aérodrome régional de Fribourg-Ecuvillens, Rte. de l’Aerodrome, 1730 Ecuvillens, Tel. 026/411 12 14, Fax: 026/411 35 35,
E-Mail: air-fribourg@mcnet.ch

Mehr zum Thema