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Steuern gesenkt

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Untertitel: Gemeindeversammlung Lurtigen

Autor: Von ELLEN GUGGISBERG

Gemeindepräsident Fritz Herren begründete die Steuersenkung damit, dass bei der ersten Erstellung des Budgets 2004 (vor der Steuersenkung) ein Einnahmenüberschuss von zirka 60000 Franken resultierte. Dazu kommt, dass die Gemeinde schuldenfrei dasteht und in den nächsten Jahren keine grossen Investitionen vorgesehen sind. Ein weiterer Punkt ist, dass das durchschnittliche Steuervolumen pro Einwohner in den letzten Jahren zugenommen hat.

Gemäss Einschätzung des Kantons beträgt der Selbstfinanzierungsgrad der Gemeinde Lurtigen stolze 624 Prozent (ein Selbstfinanzierungsgrad von mehr als 100 Prozent wird als sehr gut bewertet). Der neue Steuerfuss befindet sich nun etwa auf der gleichen Höhe wie in den Gemeinden des Schulkreises, welchem Lurtigen angehört.
Auch bei der Einziehung der Steuern ergibt sich eine Änderung. Da sich der Aufwand mit der Einführung der einjährigen Veranlagung vergrössert hat, werden die Gemeindesteuern zukünftig vom Kanton eingezogen. Die Kosten belaufen sich auf 1,5 Prozent des fakturierten Betrages, was jährlich zirka 6000 Franken ausmacht.

Ertragsüberschuss beim Budget 2004

Das Budget 2004, welches bereits mit dem neuen Steuerfuss berechnet wurde, schliesst voraussichtlich mit einem Ertragsüberschuss von 1366 Franken. Die grösste neu anfallende Ausgabe liegt im Bereich der Wasserversorgung. Die beiden Pumpen im Pumphaus, die aus den Dreissiger Jahren stammen, müssen ersetzt werden.

Mit der Bildung der Revierkörperschaft «Unterer Seebezirk» ist bei der Forst- und Rebwirtschaft mit einem Defizit zu rechnen. Die Statuten werden voraussichtlich an der Frühjahrsversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Weitere Ausgaben sind für die Reparatur der «Bsetzi» vor dem Schulhaus und den neuen Rasen für den Sportplatz vorgesehen.

Militär, Friedhof und
Strassenbeschilderung

Bei der Investitionsrechnung ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 47420 Franken. Es ergeben sich Kosten im Militärwesen, da zwei Schiesstunnel und eine Lärmschutzwand installiert werden müssen, um die öffentlichen Vorschriften zu erfüllen. Weitere Kosten ergeben sich im Bereich der Strassenbeschilderung. Mit der neuen Bezeichnung der Flurnamen werden auch die Strassen in der Gemeinde bezeichnet und neu nummeriert.

Weitere Investitionen werden mit der Umgestaltung des Friedhofes getätigt. Der Kanton hat das neue Reglement, das ein Gemeinschaftsgrab vorsieht, genehmigt. Dafür muss der Friedhof neu gestaltet werden. Die Kosten belaufen sich dabei auf 30000 Franken. Die Umgestaltung ist im Mai/Juni 2004 geplant.
Der Gemeindeschreiber Ueli Herren legt sein langjähriges Amt als Gemeindeförster auf Ende Jahr nieder.

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