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Stiftung St. Wolfgang übt Kritik an der Strategie des Gemeindeverbandes

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Autor: karin aebischer

Düdingen Gemäss seiner neuen Strategie, die der Gemeindeverband «Pflegeheim und sozialmedizinische Dienste im Sensebezirk» Mitte Juni präsentierte, will er ab dem Jahr 2015 auf dem Maggenberg eine spezialisierte Demenzstation mit 24 Betten führen. Die Stiftung St. Wolfgang (siehe Kasten) hat als Vertragspartner der fünf Unterlandsgemeinden Bösingen, Überstorf, Schmitten, Wünnewil-Flamatt und Düdingen nun Stellung bezogen zu dieser Strategie und schlägt vor, diese nochmals grundsätzlich zu überarbeiten.

Um keine Überkapazitäten zu schaffen, würde der Verwaltungsrat der Stiftung die geplante Demenzstation auf acht bis maximal zehn Plätze reduzieren. «Für unser Stiftungsgebiet, das im Sensebezirk einen Abdeckungsgrad von rund 50 Prozent aufweist, würde in einer solchen zentralen Einrichtung ein Bedarf von zwei bis maximal vier Plätzen bestehen», argumentiert der Verwaltungsrat unter dem Präsidium von Rolando Bevilacqua.

Separativ versus integrativ

Im Bereich Demenz setzt die Stiftung St. Wolfgang nicht auf eine separative, sondern auf eine integrative Betreuung. Wie sie in ihrer Stellungnahme schreibt, können zurzeit alle Bewohner ihrer Pflegeheime dank permanenter und gezielter Weiterbildung der Mitarbeiter auch in den unterschiedlichsten Phasen der Demenz in den Heimen selber betreut werden. «Umso mehr bedauern wir, dass bei der Formulierung der Strategie die heutigen Möglichkeiten im Pflegebereich offensichtlich nicht in die Überlegungen mit einbezogen wurden», heisst es weiter.

Der Name gefällt nicht

Dass sich der Gemeindeverband «Pflegeheim und sozialmedizinische Dienste im Sensebezirk neu «Gesundheitsnetz Sense» nennen will, ist für die Stiftung «irreführend und inakzeptabel». Im Sensebezirk gebe es verschiedenste Organisationen im Gesundheitsbereich, die längst nicht alle dem Gemeindeverband unterstünden.

Mit seiner neuen Strategie will der Gemeindeverband auch zur Informationsdrehscheibe für pflegerische und sozialmedizinische Dienste im Sensebezirk werden. Von dieser angestrebten Rolle als zentraler Ansprechpartner des Gesundheitswesens sei Abstand zu nehmen, schreibt die Stiftung St. Wolfgang. «Da die nötigen Netzwerke und Kompetenzen im bestehenden Verwaltungsapparat des Verbandes fehlen», so die Begründung. Die Stiftung schlägt hingegen vor, auf den verschiedenen Homepages vorab nützliche Links und Kontaktmöglichkeiten aufzulisten. «Mehr braucht es nicht.»

Strategie überarbeitet

Der Präsident des Gemeindeverbandes Pflegeheim, Peter Portmann, will die einzelnen Stellungnahmen nicht kommentieren, bevor die überarbeitete Strategie dem Vorstand unterbreitet worden ist. Dies wird gemäss Portmann nächste Woche geschehen. An der heutigen Delegiertenversammlung in Tafers wird er über den Stand der Vernehmlassung des Strategiepapiers informieren.

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