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Stiftung will Heimzimmer in Bösingen flexibel nutzen

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Autor: Imelda Ruffieux

DüdingenDas Pflegeheim Auried in Flamatt war innerhalb von vier Monaten nach der Eröffnung belegt. «Ich hoffe, dass es in Bösingen nicht auch so geht, denn der Neubau sollte den Bedarf für mindestens zehn Jahre decken», erklärte Rolando Bevilacqua, Präsident des Verwaltungsrates der Stiftung St. Wolfgang, an der gestrigen Sitzung in Düdingen.

Zwei Zimmer weniger

Aus heutiger Sicht reichen 22 bis 24 Plätze im neuen Heim. Wie sich die Situation aber entwickeln wird, ist schwer vorauszusagen. «Wir schlagen deshalb vor, dass ein Heim mit 33 statt 35 Zimmern gebaut wird und dass wir sechs Pflegeheim-Zimmer so einrichten, dass daraus vier Ein-Zimmer-Wohnungen gemacht werden können», führte er aus. Das gebe der Stiftung die Flexibilität, den Raum je nach Bedarf für betreutes Wohnen oder als Pflegeheimplatz zu verwenden. «Wir opfern zwei Pflegebettzimmer, bekommen dafür aber eine flexible Nutzung.» Rolando Bevilacqua wies darauf hin, dass diese Variante mit der Stiftung «Wohnen in Bösingen», welche beim Pflegeheim Alterswohnungen baut, abgesprochen sei.

Den Stiftungsräten wurde diese Idee mit auf den Weg gegeben; entschieden wurde noch nichts. Zustimmung fand der Planungskredit von 700 000 Franken – ein Betrag, bei dessen Höhe einige erschraken. Wie der Verwaltungsratspräsident ausführte, sind darin aber auch alle Ingenieurkosten enthalten. «Als Mitglied der Planungskommission gebe ich Euch meine Garantie, dass keine fünf Rappen ausgegeben werden, die nicht notwendig sind.»

Eröffnung 2012?

Der Plan sieht vor, dass im Herbst 2010 das Baugesuch eingereicht wird, im Frühling 2011 die Bewilligung vorliegt, so dass im Sommer der Spatenstich erfolgen kann. Wenn sich die Baubewilligung um Monate verzögert, könnte das Heim nicht im Herbst 2012, sondern erst im Frühling 2013 eröffnet werden. Die Baukosten sollen rund acht Millionen Franken betragen.

Momentan besteht für die drei Heime der Stiftung in Schmitten, Düdingen und Flamatt eine Warteliste von acht Personen. Das war 2009 anders: Kurzzeitig standen Zimmer leer, die Personaldotation konnte verspätet angepasst werden. Dies und die gestiegene Anzahl der leichteren A- und B-Fälle haben die Jahresrechnung beeinflusst, wie Verwaltungsratsmitglied Daniel Brunner ausführte. Die Rechnung schliesst mit einem Plus von 117 000 Franken, wovon 100 000 Franken in den Innovations- und Erneuerungsfonds gelegt wurde.

Investitionen nötig

Die Stiftung St. Wolfgang, die von den Gemeinden Bösingen, Düdingen, Wünnewil-Flamatt, Schmitten und Überstorf getragen wird, verfolgt die Strategie, Demenzkranke in die bestehenden Heime zu integrieren. Für ihre Betreuung braucht es mehr und entsprechend ausgebildetes Personal. Ausserdem sind technische Einrichtungen wie ein Notfall- und Ortungssystem notwendig. Wie der Präsident ausführte, soll dieses in den Heimen Auried, Sonnmatt und Wolfacker bald eingeführt werden. Die Evaluation läuft, die Stiftung rechnet mit Kosten von rund 1,3 Millionen Franken in den nächsten drei Jahren.

Die personellen Wechsel bei der Stiftung haben in den letzten Monaten für Gesprächsstoff gesorgt (FN vom 27. März). Rolando Bevilacqua verhehlte nicht, dass die Belastung zeitweise gross war. Sie sei nur tragbar gewesen, weil der Verwaltungsrat harmoniert und die Entscheide mitgetragen habe.

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