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Stille Wahl missfällt einigen Generalräten

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Bei den ersten Generalratswahlen in Wünnewil-Flamatt 2011 trat die SVP mit einer Liste mit sieben Kandidaten an und erreichte vier Sitze. Von den übrigen drei rutschte eine Kandidatin seither bereits nach, die anderen zwei zogen aus der Gemeinde weg. Als nun SVP-Generalrat Walter Fuhrer auf den 31. Juli zurücktrat, war die Liste bereits erschöpft. In Absprache mit den anderen Generalratsparteien reichte die SVP eine Kandidatenliste mit nur einem Kandidaten ein, der in stiller Wahl gewählt wurde: Der 20-jährige Jan Luca Brülhart, der bei der Stadtverwaltung Bern eine KV-Lehre absolvierte, ist neuer Generalrat.

«Die Kandidatenauswahl liegt in der Verantwortung der Partei», sagt David Sansonnens, Präsident der CVP Wünnewil. Dennoch missfiel das Vorgehen der SVP einigen.

In einer Medienmitteilung halten nämlich alle Ortsparteien ausser der CSP fest, dass sie bei einer nächsten solchen Situation eine stille Wahl nicht mehr unterstützen würden. «Gerade die SVP präsentiert sich immer als Partei des Volkes», sagt Sansonnens. Eine stille Wahl sei aber nicht sehr demokratisch. Die Generalräte hätten der stillen Wahl auch zugestimmt, weil eine Wahl viel gekostet hätte und die SVP zum ersten Mal so vorgehe.

«Klar wäre eine direkte Wahl demokratischer», räumt Pirmin Schenk, Präsident der SVP Wünnewil-Flamatt, ein. «Der finanzielle Aufwand wäre aber nicht gerechtfertigt gewesen.» Er hält fest: «Uns war bewusst, dass wir einen wählbaren Kandidaten stellen mussten. Das haben wir mit Jan Luca Brülhart gemacht.»

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