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Stürmischer psychedelischer Rock

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In der herbstlichen Kälte haben am Dienstagabend viele Musikbegeisterte Zuflucht und psychedelische Rockmusik im Nouveau Monde gefunden. Gleich zwei kanadische Bands beehrten das Lokal im alten Bahnhof mit Synthesizern und verzerrten Gitarren, nämlich Black Mountain und Comet Control. Hinter der Gebirgskette der schwarzen Berge in Vancouver residiert nicht nur die gleichnamige Musikgruppe, sondern auch eine Künstlerkommune, Black Mountain Army genannt. Diese Gemeinschaft hat in den letzten Jahren einige Bands hervorgebracht; die erfolgreichste unter ihnen hat es nun nach Freiburg verschlagen. Die fünf Musiker zelebrieren psychedelischen Rock der Flower-Power-Zeiten und lassen alte Idole wie Pink Floyd, Led Zeppelin oder Black Sabbath wiederauferstehen.

Der Saal des Nouveau Monde ist zum Hauptauftritt rappelvoll, und das Konzert beinahe ausverkauft. Die Bühne in Rauch gehüllt, die Lichtshow hypnotisierend, und selbst mit Ohropax immer noch viel zu laut beginnt der Auftritt der Band, welche dem Publikum den alten psychedelischen Rock zurückbringt. Aber das muss wohl so sein. Live klingt es dazu stürmischer und dynamischer als auf der Platte. Die Stücke werden ausgebaut, es wird improvisiert und experimentiert. Vielseitige Musik wird geboten: Mal zieht der Gitarrist Steven McBean mit verzerrter Gitarre heftigere Geschütze auf, mal versetzt die grossartige Stimme von Amber Webber das Publikum in Trance. Die Musikgruppe nimmt das Nouveau Monde auf 15-minütige Progressiv-Rock-Trips mit, welche unverkennbar an Pink Floyd erinnern. Fans solcher Rock-Klassiker kamen definitiv auf ihre Kosten. Nach anderthalb Stunden verabschieden sich die Kanadier nach einer mehr als gelungenen Darbietung unter grossem Applaus von Freiburg.

Übrigens konnte man von Glück sprechen, an diesem Abend den Auftritt der beiden Bands überhaupt gesehen zu haben: Den Musikern aus Vancouver waren am 26. Oktober in Göteborg sämtliche Instrumente und Effektgeräte gestohlen worden. Dank der Mithilfe zahlreicher Fans wurde in kürzester Zeit das fehlende Equipment gesammelt, und die Tour konnte weitergehen. Glücklicherweise auch nach Freiburg.

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