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Suche nach der Formensprache

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Zwei Kerzerser Kunsthandwerker stellen im «Gerbestock» aus

Autor: Von UELI GUTKNECHT

Die beiden haben einiges gemeinsam: Beide wuchsen in Kerzers auf, sind kreativ, auf eine verspielte Art experimentierfreudig und ständig auf der Suche nach einer noch persönlicheren Formensprache. Und ihre Werke sind mit wenigen Ausnahmen Unikate.

Peter Barths auf Holz gemalten Engelsfiguren erhalten durch die in die Deckgläser sandgestrahlten und geätzten Schriften und Formen eine besondere Dimension. Sie vermitteln dem Betrachter eine ungewohnte Sehweise und dem Auge eine Entdeckungsreise.
Die im Computer verfremdeten und ausgedruckten Bilder sind ein weiterer Zweig in Barths Schaffen. Den dritten bilden die aus geätzten und sandgestrahlten, eingefärbten und mit anderen raffinierten Techniken hergestellten Lampen. Es sind preiswerte und verspielte Unikate.

«Lothar» und «Lotus»

Sacha Johner vom Goldschmiede-Atelier «Inform» an der Burgstatt in Kerzers stellt Colliers, Ringe und Ohrschmuck aus dem eigenen Atelier aus. Besonders exklusiv sind seine Ringkollektionen «Lothar» und «Lotus». Es sind Abgüsse feinster Ästchen, von Rindenplättchen und Bambus und anderem. Damit erzielt er feine und aparte Oberflächenstrukturen. Als Beispiel sei der Ring mit Bambusstruktur erwähnt, dessen «Astloch» ein Aquamarin ziert.

Sacha Johners Kreationen sind teils fein, filigran und verspielt, teils auch geometrisch und kräftig, auf jeden Fall aber schlicht und zeitlos. Er arbeitet mit Weiss- und Gelbgold, Platin, Silber und edlen Steinen in den verschiedensten Farben, mit den verschiedensten Techniken und Oberflächenbehandlungen.

Kerzers‘ Kunsthandwerker

Peter Barth kam 1960 in Kerzers zur Welt. Auf die Schulen in Kerzers folgte eine Lehre als Kunstglaser beim bekannten Konrad Vetter in Bern. Während fünf Jahren trat Barth in der Gruppe «Mime Bern» (Ernst Georg Böttger) auf. Daneben widmete er sich der anthroposophischen Sprachgestaltung. Seit 1983 arbeitet er im eigenen Atelier an der Vorderen Gasse 12. Als Autodidakt überrascht er immer wieder mit neuen Ideen.

Sacha Johner wurde 1973 in Kerzers geboren. Nach den Schulen in Kerzers und einem 10. Schuljahr mit Schwergewicht Gestalten lernte er im renommierten Berner Atelier «Bijoux Stadelmann» den Goldschmiedeberuf. Später arbeitete er unter anderem im Goldschmiedeatelier «Devroomen-Design» in London und seit 1998 im eigenen Atelier an der Burgstatt 8.

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