Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Tafers hat einen gewissen Nachholbedarf»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Karin Aebischer

Die FN unterhielten sich im Hinblick auf die beiden Spatenstiche mit Ammann Roman Schwaller über die Entwicklung in seiner Gemeinde.

Roman Schwaller, wenn man durch Tafers fährt, hat man das Gefühl, es werde an jeder Ecke gebaut, trifft dieser Eindruck zu?

Es wird nicht gleich an jeder Ecke gebaut, doch es ist einiges im Gang. Der Eindruck wird vielleicht auch dadurch verstärkt, dass die Erschliessungsarbeiten viele Erdbewegungen mit sich ziehen.

Gestern fand der Spatenstich der Überbauung Maggenbergmatte statt. Am Dienstag startet das Grossprojekt Dorfmatte. Insgesamt entstehen rund 160 Wohnungen. Verfügt Tafers über eine so grosse Nachfrage nach Wohnraum?

Das müssten eigentlich die Investoren wissen. Eine gewisse Nachfrage ist sicher da. Ob sie denn wirklich so gross ist, ist eine andere Frage.

Wie steht der Gemeinderat zu den beiden Bauvorhaben?

Beide Bauvorhaben entstehen auf Grundstücken, die schon vor 15 bis 20 Jahren einzoniert wurden. In all den Jahren ist aber leider nicht viel passiert. Heute stehen beide Projekte vor der Realisierung. Der Gemeinderat hat immer klar zum Ausdruck gebracht, dass er wünscht, dass die Bauten schrittweise erstellt werden. Es kann kein Ziel sein, leer stehende Wohnungen zu erstellen.

Was steht Tafers dadurch für eine Entwicklung bevor?

In Tafers leben momentan knapp 2800 Personen. In den nächsten zwei, drei Jahren wird die Gemeinde auf 3000 Einwohner anwachsen.

Wir haben sicher einen gewissen Nachholbedarf. Tafers hat in den letzten zwanzig Jahren keine riesigen Sprünge gemacht (1970: 2021 Einwohner/ 2001: 2500 Einwohner). In den vergangenen Jahren hat es nun einen Entwicklungsschub gegeben, und das ist auch gut so.

Können die Infrastrukturen diesem Wachstum standhalten?

Tafers ist gut positioniert, um einen gesunden Entwicklungsschub zu verkraften. Die Infrastrukturen (Schulhäuser, Wasser, Abwasser) sind darauf ausgerichtet. Wir haben auch das Gefühl, dass wir in unserer Gemeinde in punkto Attraktivität einiges getan haben.

Inwiefern?

Wir haben in die Infrastrukturen investiert: Dorfplatz mit Bushaltestelle, Strasse mit Radweg, der einzige, der im Raum Freiburg diesen Namen verdient, die ganze Anlage beim Primarschulhaus mit Spiel- und Sportplätzum, Neubau für die Post, Alterswohnungen etc . . . um nur die wichtigsten zu nennen.

Wie werden die Überbauungen den Verkehr beeinflussen?

Sie werden ein zusätzliches Verkehrsaufkommen nach sich ziehen. Im Vergleich zum übrigen Verkehr wird dieser zusätzliche Verkehr jedoch kaum ins Gewicht fallen. Unser Verkehrsrichtplan zeigt auch auf, wo in den nächsten Jahren Massnahmen zu treffen sind, so ist zum Beispiel an der Schwarzseestrasse bei der Abzweigung zur Spitalstrasse ein Kreisel geplant.

Wie ist das Echo aus der Bevölkerung auf die Veränderung im Dorf?

Als die Profile der Dorfmatte standen, wurde den Leuten klar, was eine Wohnzone hoher Dichte wirklich bedeutet. Doch trotz der relativ hohen Wohnblöcke ist das Projekt auf der Dorfmatte den Gegebenheiten gut angepasst, und auch das Projekt Maggenbergmatte ist gut geplant worden. Sicher hoffen viele, wie auch der Gemeinderat, dass beide Projekte zu einer positiven Entwicklung von Tafers beitragen werden.

Mehr zum Thema