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Tafers schafft Lebensraum für ältere Menschen

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42 Bürgerinnen und Bürger konnte Ammann Gaston Waeber am Montagabend in der OS-Aula zur zweitletzten Gemeindeversammlung von Tafers vor der Fusion begrüssen. Wie er sagte, ist wegen Corona ein Informationsstau entstanden. Deshalb standen am Montag die Informationen über mehrere Projekte im Mittelpunkt der Versammlung.

Ein visionäres Vorhaben

Umfangreich war dabei die Präsentation der Überbauung Asta, die von Gemeinderat Markus Mauron und dem Ortsplaner Christian Stettler vorgestellt wurde. Damit sich die Anwesenden ein genaueres Bild vom Vorhaben machen konnten, erzählte Mauron anhand eines Audio-Beitrags die Geschichte eines älteren Ehepaars, das wegen einiger Beschwerden sein Haus dem Sohn überliess und in eine 2½-Zimmer-Mietwohnung der Überbauung einzog. Dabei bietet sich im Aufenthaltsraum, wo auch Veranstaltungen stattfinden könnten, die Gelegenheit, mit andern Bewohnern einen Jass zu klopfen.

Und im Esssaal könnte die ganze Familie eine Geburtstagsparty feiern, wobei das Essen auch vom vorgesehenen Restaurant bezogen werden könnte. Und vielleicht würden sich dort auch ein Coiffeursalon und eine Physiotherapie-Praxis einnisten. Gemäss den Vorstellungen des Gemeinderats sind auch Räume für eine Kita, einen Mittagstisch, eine Bibliothek und so weiter vorgesehen. Im Hintergrund hörten die Anwesenden Vögel zwitschern, was darauf hinweisen sollte, dass in der Überbauung die Grünzonen nicht vergessen werden.

Laut Markus Mauron besteht in Tafers gemäss einer Umfrage ein Bedürfnis nach Wohnungen für ältere Menschen. «Wir wollen das Gelände einem einzigen Projektträger im Baurecht abtreten», betonte er. «Die Gemeinde will damit Einfluss auf das Projekt nehmen können», fuhr er fort, was auch bedeuten könne, dass beim Baurechtszins Abstriche gemacht werden müssten. Wünschenswert wäre, dass eine Genossenschaft als Projektträger gefunden wird. «Wir werden auch darauf achten, dass die Mietzinse für alle bezahlbar sind», versprach er.

Und das Parkplatzangebot soll nicht verkleinert werden, zumal die bestehenden Plätze neben der Kirche zur Überbauung Asta gehören. «Wir werden 400 Plätze schaffen, wohl unterirdisch», sagte Mauron.

Warten auf Genehmigung

Nun wartet Tafers auf die Genehmigung der Ortsplanung, zumal das Asta-Gelände in die Kernzone umgezont werden musste. Am 30. November wird der Gemeinderat der Gemeindeversammlung das Baurecht und einen Kredit unterbreiten.

«Wir sind bereit, den Projektwettbewerb zu lancieren», sagte Mauron, wobei die Vorstellungen des Gemeinderats auf vier A4-Seiten aufgelistet sind. Gaston Waeber gab sich zuversichtlich, dass auch die fusionierte Gemeinde hinter diesem Projekt stehen werde.

Eine Aufbahrungshalle

Als weiteres Projekt, in das der Pfarreirat einbezogen wurde, stellte Gemeinderat André Vlach jenes einer Aufbahrungshalle vor, die in unmittelbarer Nähe zur Kirche und zu den beiden Kapellen zu stehen kommen soll. Anhand von Skizzen konnten sich die Anwesenden ein Bild von dieser Halle machen, für die ein Vorprojekt ausgearbeitet werde. Vlach sagte weiter, dass bezüglich der Parkplatzbewirtschaft neu auch ein Nachzahlen mit einer App vorgesehen sei.

Lob für Taferser

Markus Mauron orientierte über den Bau eines Mehrzweckgebäudes, für das die Gemeindeversammlung im Dezember 2019 einen Kredit von acht Millionen Franken gesprochen hatte. Nach seinen Worten sind die Baeriswyl-Architekten aus Alterswil mit der Ausführung beauftragt worden. Er hofft, dass im März 2021 mit dem Bau begonnen werden kann. Der Ammann seinerseits hielt fest, dass das Projekt eines Schwimmbads für den Sensebezirk, bei dem Tafers in Konkurrenz mit Plaffeien steht, demnächst vorgestellt werde.

Er lobte überdies die Taferser Bevökerung, die während des Lockdown vorbildlichen Zusammenhalt gezeigt habe.

Rechnung

Ein ordentlicher Mehrertrag

Die Laufende Rechnung 2019 der Gemeinde Tafers schliesst bei einem Aufwand von 14,6 Mil-lionen und einem Ertrag von 15,57 Millionen Franken mit einem Überschuss von rund 944 800 Franken. Gemeinderat Markus Mauron führte diesen auf Mehreinnahmen bei den Steuern sowie auf die Tatsache zurück, dass im Hinblick auf das neue Rechnungslegungsmodell, das im Jahr 2021 eingeführt werde, keine freien Abschreibungen getätigt wurden. Die obligatorischen Abschreibungen betrugen 1,34 Millionen Franken. Zudem wurden Rückstellungen von 200 000 Franken für die Kosten der Pensionskasse des Staatspersonals getätigt. «Im Vergleich zum Budget 2019 schloss die Rechnung 2019 um 1,35 Millionen Franken besser ab», fuhr er fort. Investiert hat die Gemeinde im Jahr 2019 2,6 Millionen Franken. Die Rechnung 2019 des Vinzenzhauses Tafers schliesst mit einem Verlust von 8600 Franken, wobei Gemeinderat Stephan Dietrich auf die Renovation des Lifts hinwies, die fast 65 000 Franken kostete.

az

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