Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Tafers verliert die Operationssäle

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Jetzt hat der Verwaltungsrat des Freiburger Spitals (HFR) erreicht, was er zusammen mit dem Staatsrat seit langem geplant hat: die Schliessung der Operationssäle und damit faktisch das Aus für das Spital Tafers. Die Schliessung der Notfallaufnahme wird das Nächste sein.

Seit die Sensler Gemeinden im Jahr 1999 42 Millionen Franken in den Anbau und die Modernisierung des Spitals Maggenberg investiert haben und beim serbelnden Kantonsspital die ohnehin schlechten Ergebnisse weiter ins Negative fielen, verfolgte die Kantonsregierung nur ein Ziel, nämlich alle Konkurrenten auszuschalten, um das HFR Freiburg zu retten. Mit dem Argument, Ressourcen zu sparen und Synergien zu nutzen, wurde mit dem Zusammenschluss der vormaligen Bezirksspitäler im Jahr 2006 der erste Akt dieses Trauerspiels begonnen. Weitere Nadelstiche gegen das Spital Tafers folgten wie Schliessung von Abteilungen, Leistungsabbau und vorübergehende Schliessungen, bis man nur noch von schlechten Zahlen sprach, um zum Todesstoss anzusetzen.

Ärzte, Fachpersonal und Angestellte gaben ihr Bestes, doch auch sie, wie Patienten und Bevölkerung, wurden mit jedem Nadelstich weiter verunsichert. Wenn ich mein Auto mit Vollgas in eine Wand manövriere, kann ich nicht erwarten, dass es wie ein Rennauto weiterfährt, dessen sind sich Verwaltungsrat und Staatsrat nicht bewusst. Sie geben jährliche Verluste als Grund an für den Abbau. Wer hat sie wohl verschuldet?

Und dann gibt es Leute, welche das Trauerspiel als «gute Sache für den Sensebezirk» abtun. Sie alle und alle sogenannten Vertreter der deutschsprachigen Minderheit sehe ich als grösste Verräter unseres Kantonsteils an. Ich hoffe, die Bevölkerung denkt bei den nächsten Wahlen daran.

Es ist ja schön, wenn Parteien sich Sorgen machen um die «Patienten aus Deutschfreiburg»; aber ausgerechnet diese Partei stellt seit 1991 die Vorsteher der Gesundheitsdirektion und ist deshalb massgeblich am Untergang des Spitals vom Maggenberg mitschuldig. Wie verlogen doch die Politik ist.

Den Deutschfreiburgern bleibt nichts anderes übrig, als die Patientenverfügung zu ergänzen mit dem Vermerk, dass sie in kein HFR-Spital eingeliefert werden wollen.

Nur eine Lösung gibt es, um den Vertrauensverlust rückgängig zu machen: Gebt uns das Spital auf dem Maggenberg zu den gleichen Bedingungen zurück, wie ihr es genommen habt. Wir werden es wieder dahin bringen, wo es einst war.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema