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Teenager und das liebe Geld

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Ratgeber Erziehung

Autor: Birgit Kollmeyer

Teenager und das liebe Geld

Meine Tochter (15) hat grosse Mühe, mit Geld umzugehen. Sie gibt ihr Sackgeld immer sofort aus und fordert dann zusätzliches Geld. Wie kann ich erreichen, dass sie lernt, verantwortungsvoller mit Geld umzugehen? S.H.

Viele Jugendliche brauchen mehr Geld für Kleidung, Natel und Zeitschriften, Veranstaltungen und Unternehmungen, als Eltern lieb ist. Viele Eltern haben den Eindruck, ständig zur Kasse gebeten zu werden. Der Druck, alles zu haben, was die Kollegen und Kolleginnen auch haben, ist für Jugendliche gross. Trotzdem müssen sie lernen, dass Geld nicht unbegrenzt zur Verfügung steht.

Grundsätzlich können klare Vereinbarungen zwischen Ihnen und Ihrer Tochter Auseinandersetzungen ums Geld vermeiden: Soll der Betrag, mit dem Ihre Tochter auskommen muss, wöchentlich oder monatlich ausgezahlt werden? Mit welchem Modus kommt sie besser zurecht? Wie hoch soll der Betrag sein? Und was muss sie davon bezahlen? Kann sie durch das Erledigen zusätzlicher Aufgaben in der Familie etwas dazuverdienen? Oder kann ein kleiner Job eine Lösung sein? Treffen Sie mit Ihrer Tochter Vereinbarungen, mit denen beide Seiten einverstanden sind.

Wie die meisten Jugendlichen tut sich Ihre Tochter schwer damit, vorausschauend zu planen. Um sie dabei zu unterstützen, können sie vereinbaren, dass ein Teil des Sack- und Weihnachtsgeldes für besondere Ausgaben zur Seite gelegt wird. Eine Alternative könnte ein fester Sparplan sein. Nachdem das Sparziel erreicht wurde, kann es für Jugendliche mit grossen Problemen im Umgang mit Geld sinnvoll sein festzulegen, dass zunächst das Einverständnis der Eltern eingeholt werden muss, bevor das Geld ausgegeben wird. Wenn die Jugendlichen zeigen, dass sie sich an ihre Vorsätze halten, sollten die Eltern ihnen zugestehen, sich ihr Geld selbst einzuteilen.

Telefonberatung zu Familienfragen: Fr 14.00 bis 16.00 Uhr: 026 300 73 57

Die Psychologin Birgit Kollmeyer ist beim Familieninstitut der Uni Freiburg zuständig für Prävention und Beratung. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und wohnt im Greyerzerland.

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