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Tellsgeschichte:

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Mythos oder Wahrheit?

In Schillers Bühnenwerk sagt Tell: «Durch diese hohle Gasse muss er kommen. Hier vollend ichs.» Mit diesem Ausspruch ist die Geschichte der Unterdrücker über die Befreiung von der Herrschaft berühmt geworden. Als historische Figur bleibt Tell allerdings umstritten. «Gemäss einer Umfrage, ob Tell den Landvogt Gessler tatsächlich erschossen hat, glauben über 60 Prozent, dass es so gewesen ist», bemerkt Stiftungsverwalter Hans Grossrieder. «Die Schauplätze und ihre Geschichte sind eine geglaubte Wirklichkeit und so ist das Freiheitsdrama Tell zum europäischen Kulturgut geworden», fährt Grossrieder fort.

Zum ersten Mal erscheint die Tellsgeschichte im Jahre 1470 im Weissen Buch von Sarnen. Doch erst die Aufzeichnungen des Glaner Historikers Tschudi im 16. Jh. machten die Tellssage einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Die Figur Tell erfuhr in den Jahrhunderten darnach einen eigentlichen Aufschwung. Der Schweizerische Kunstführer formuliert es so: «Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde die Tellsgeschichte und die mit ihr in Zusammenhang gebrachte ?Gründungsgeschichte? zum zentralen Element des eidgenössischen Selbstverständnisses. Wilhelm Tell war der Protagonist der Befreiungstradition.» il

Infos: Führung dauert 1 Std.; Pauschalpreis für Gruppen. Tells Apfelschuss mit Armbrustschiessen inkl. Führung ca. 2 Stunden. www.hohlegasse.ch; Tourismus Küssnacht am Rigi: Tel.041 850 33 30.

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