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Testkämpfe und Trainings statt Meisterschaft

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Derweil am letzten Wochenende die Meisterschaft der NLA-Ringer begonnen hat, findet für die NLB-Teams die Saison 2020/21 nicht statt. Bereits vor Wochen hatten sich vier der insgesamt acht NLB-Mannschaften dazu entschieden, im Zuge der Coronavirus-Pandemie nicht an der Meisterschaft teilzunehmen. Anfangs August waren die vier verbleibenden Clubs während einer Telefonkonferenz übereingekommen, immerhin einen Wettkampf im Cup-Format auszutragen. Abermals zogen sich jedoch zwei Mannschaften zurück, am Ende blieben nur noch das Team Valais und die RS Sense übrig – notgedrungen sagte der nationale Verband Swiss Wrestling deshalb Ende August auch das Cup-Format ab.

RS Sense wäre bereit gewesen

«Das ist schade, wir wären für alles zu haben gewesen», sagt Pascal Jungo, der Vize-Präsident und Jugendobmann der RS Sense. «Nachdem wir uns geeinigt hatten, die Meisterschaft in Turnierform zu organisieren, wollten wir die Planung in Angriff nehmen, ehe sich weitere Teams zurückzogen.» Die RS Sense hätte die Sicherheitskonzepte in der Turnhalle in Schmitten umsetzen können, erklärt Jungo. «Andere Vereine standen diesbezüglich vor Problemen. Zudem hatte der eine oder andere Club Corona-Fälle und musste feststellen, dass das Virus auch für Sportler nicht ganz so harmlos ist.» Wie überall lasse das Virus auch im Ringsport eine grosse Unsicherheit zurück – auch finanziell. «Gerade in der NLB hat man gewisse Auslagen, die mit den Einnahmen der Zuschauereintritte und der Buvette gedeckt werden. Mit all den Einschränkungen legt man zuletzt aber noch drauf.» Sense habe seine Gönner und Sponsoren angeschrieben. Nach dem Ausfall der Saison können sie ihre Beträge zahlen, müssen selbstredend aber nicht. «Wir sollten auch so über die Runden kommen», hält Jungo fest.

Sense ist nun daran, gleichwohl Kämpfe für seine Ringer zu organisieren. Eine Option sind Duelle mit den Reserve-Teams von NLA-Clubs im Vorfeld von deren Meisterschaftsbegegnungen. «Es ist aber noch nichts fixiert. Überdies haben wir die Halle in Schmitten für zwei Tage reserviert. Möglich sind Trainingstage für den ganzen Verein oder Testkämpfe gegen andere Clubs.»

Einige Sensler Ringer kommen zusätzlich bei anderen Clubs zu Ernstkämpfen. So treten Matthias Käser und Dany Kälin in der NLA für Einsiedeln an. Die beiden Nationalkader-Athletinnen Svenja Jungo und Eveline Lötscher ringen im 1.-Liga-Championat für Domdidier respektive Einsiedeln. Jan Faller, Qais Mohammadi (beide Wrestling Academy Bern) und Jonas Schwaller (Domdidier) steigen ebenfalls eine Liga tiefer auf die Matte.

Die Stimmung hochhalten

Besonders betroffen von der Pandemie sind die international kämpfenden Ringerinnen wie Jungo und Lötscher. «Viele Turniere, etwa in Lettland oder Estland, wurden abgesagt, genau gleich wie die internationalen Meisterschaften», so Pascal Jungo. Mit einem abwechslungsreichen Programm will die RS Sense die Motivation bei ihren Ringern hochhalten. «Bei den Internationalen ist das kein Problem, aber es gibt doch einige, die ausschliesslich an der Mannschaftsmeisterschaft teilnehmen.» Insbesondere diese gelte es nun bei Stimmung zu halten.

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