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Thema: «Einen Rappen mehr ist eindeutig zu wenig»

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Die FN haben nach dem getroffenen Entscheid der Sortenorganisation «du Gruyère» mit Otto Riedo, St. Ursen, Präsident der Käsereigenossenschaft Strauss, über das erzielte Ergebnis gesprochen.

Was sagen Sie zu diesem Entscheid der Delegierten?

Ich bin natürlich wie alle anderen hier an der Kundgebung versammelten Milchproduzenten enttäuscht von diesem mageren Ergebnis. Diese Erhöhung genügt bei Weitem nicht, um die seit Anfang Jahr eingetretene Verteuerung der Produktionsmittel aufzufangen.

Aus der Sortenorganisation verlautete, dass die Lage auf dem Milchmarkt momentan ungünstig ist. Wer trägt die Schuld für diese Situation?

Meiner Meinung nach hat die Industrie diese «Misere» bewusst herbeigeführt, um dann Druck auf die Preise machen zu können. Und dies ein halbes Jahr vor dem Ende der staatlichen Milchkontingentierung. Die Milchverarbeiter haben Mehrmengen verlangt und diese wurden ihnen durch das Bundesamt für Landwirtschaft auch gewährt. Die Produzenten, die von diesen Mehrmengen profitieren konnten, wollen nichts von einem nationalen Milchpool wissen.

Hat man die Mengenregulierung im Griff?

Die Sortenorganisationen der Käsebranche (Gelbe Linie) haben die Menge im Griff. Um flexibel auf den Markt reagieren zu können, ist die Industrie (Weisse Linie) gar nicht an einer straffen Mengenregulierung interessiert. Das kann positiv, aber auch negativ sein.

Wie wollen Sie eine Preiserhöhung für die verkäste Milch durchsetzen – mit Streik etwa?

Der Gruyère ist ein qualitativ hochstehendes Produkt. Damit dieses hergestellt werden kann, müssen alle Akteure der Kette – Produzenten, Käser, Affineure – gut arbeiten. Wir Produzenten liefern den Rohstoff dazu. Und ich bin der Meinung, dass wir Produzenten dafür einen korrekten Preis erhalten sollten. Einem Milchstreik stehe ich skeptisch gegenüber. Wir Produzenten von «Käsereimilch» sind nicht gleich gestellt wie die Produzenten von Industriemilch.

Warum nahmen Sie heute an der Kundgebung teil?

Wir sind eine stattliche Anzahl Produzenten aus dem Sensebezirk da, um die Berufskollegen im Kampf für einen besseren Milchpreis zu unterstützen. ju

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