Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Trainingsfleiss lässt mit 16 nach

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Trainingsfleiss lässt mit 16 nach

Je älter, desto weniger treiben die Knaben täglich Sport

31 Prozent der 12-jährigen Freiburger Schüler treiben täglich Sport. Bei den 16-Jährigen sind es nur noch 12 Prozent. Dafür verbringen die älteren Mädchen und Knaben viel Zeit vor dem Fernseher.

Während die Sportbegeisterung bei den Knaben im Alter zwischen 12 und 16 Jahren nachlässt, bleibt sie bei den Mädchen erhalten, allerdings auf einem bescheideneren Niveau. Gemäss einer Umfrage bei den 11- bis 16-jährigen Freiburger Schülerinnen und Schülern (vgl. Kasten) trainieren 12 Prozent der 11-jährigen Mädchen täglich, mit 16 Jahren sind es gar 13 Prozent. Im Alter von 16 Jahren treiben 5,8 Prozent der Knaben und 9,7 Prozent der Mädchen nur einmal im Monat oder gar nie Sport.

Computer wird rege benützt

Dass die Jugend heute mit dem Computer aufwächst, ist kein Geheimnis mehr. Dies bestätigen nun auch die Ergebnisse der Umfrage. Im Alter von 11 Jahren benützen bereits zwei Drittel der Knaben und 41 Prozent der Mädchen täglich einen Computer. Im Alter von 16 Jahren steigt dieser Prozentsatz bei den Knaben und Mädchen auf 71 Prozent. «Die Mädchen beginnen also ein wenig später, im Alter von 16 Jahren besteht jedoch kein Unterschied mehr», stellt das Kantonsarztamt fest und weist darauf hin, dass aus der Studie nicht hervorgeht, ob der Computer für E-Mails, Spiele, Chatten oder Surfen verwendet wird.

Fernsehen ist beliebt

Nicht nur der Computer, auch der Fernseher ist bei den Schülern sehr beliebt. Mit 11 Jahren verbringen noch 30 Prozent der Kinder an den Schultagen nur eine halbe Stunde oder weniger täglich vor dem Bildschirm. Mit 16 Jahren geht dieser Prozentsatz bei den Knaben auf 14,7 Prozent, bei den Mädchen auf 4,2 Prozent zurück. Hingegen gucken 29,4 Prozent der Knaben und 37,5 Prozent der Mädchen zwei Stunden täglich in die Röhre, 17,5 Prozent der Knaben und 33,4 Prozent der Mädchen tun dies sogar drei bis neun Stunden täglich.

Wenig Zeit für Hausaufgaben

Weniger beliebt sind die Hausaufgaben. Im Alter von 11 Jahren widmen sich 39 Prozent der Knaben und 27 Prozent der Mädchen während der Schultage mindestens eine halbe Stunde täglich den Schulaufgaben. Im Alter von 15 Jahren steigt dieser Prozentsatz bei den Knaben auf 50, bei den Mädchen auf 43 Prozent. 11,4 Prozent der Knaben und 8,3 Prozent der Mädchen machen in diesem Alter jedoch überhaupt keine Aufgaben zu Hause.

Die Hausaufgaben sind vor allem an Wochenenden unbeliebt. 43 Prozent der 11-Jährigen rühren die Schulmappe nicht an, und 37 Prozent widmen sich nur ungefähr eine halbe Stunde der Schule. Mit 16 Jahren machen 52 Prozent der Knaben keine Aufgaben und 33 Prozent ungefähr eine halbe Stunde. «Die Mädchen sind in diesem Alter etwas fleissiger: Nur 25 Prozent von ihnen tun nichts, und 25 Prozent arbeiten etwa eine halbe Stunde», hält das Kantonsarztamt fest.

Aufmunterung notwendig

Seiner Ansicht nach sollten die Kinder ermutigt werden, in ihrer Freizeit Sport zu treiben. «Die Schüler sollten aber auch aufgemuntert werden, mehr Zeit für ihre Hausaufgaben aufzuwenden», schlägt das Amt vor. az

Gesundheitsverhalten
der Schüler (2)

Die Freiburger Nachrichten haben am Donnerstag, 8. Januar 2004, die «Freiburger» Ergebnisse einer Studie der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) veröffentlicht. 1210 Freiburger Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 und 16 Jahren haben sich dabei an einer Umfrage beteiligt. Die FN gehen nun in einer losen Folge detailliert auf die Ergebnisse in den einzelnen Bereichen ein. In der heutigen Ausgabe stehen der Sport und die Freizeit im Vordergrund. az

Mehr zum Thema