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«Traurig, aber gelassen»

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Sarah Zürcher muss das Fri-Art verlassen

Grund für den Entscheid sei primär die Tatsache, dass das Kuratoriumsmandat auf fünf Jahre beschränkt sei, sagte der am Samstag gewählte Präsident Laurent Steiert gegenüber den FN. Dennoch hätte gemäss Statuten die Möglichkeit für eine Verlängerung bestanden. Wieso muss Sarah Zürcher, die im Jahr 2002 die Nachfolge von Michel Ritter angetreten hatte, dennoch gehen? «Institutionen wie eine Kunsthalle brauchen alle paar Jahre eine neue Dynamik und einen neuen künstlerischen Input», so Steiert. Und man habe den Entscheid nicht bis kurz vor Vertragsablauf hinausschieben wollen, sondern die Situation frühzeitig für alle Beteiligten klären wollen.Sarah Zürcher habe ihr Mandat «im Allgemeinen mit Erfolg ausgeführt», heisst es in einer Medienmitteilung. Lobend erwähnt werden vor allem die Bereiche der Administration, der Finanzen und der PR-Arbeit. Das inhaltliche Urteil sei immer subjektiv, sagte Laurent Steiert. «Mir persönlich haben viele Sachen gut gefallen, andere weniger.» Ein wichtiger Akzent werde in Zukunft auf dem Bezug zu Freiburg liegen, der neben den wichtigen nationalen und internationalen Beziehungen nicht zu kurz kommen dürfe.Sarah Zürcher zeigte sich am Montag auf Anfrage nicht überrascht über den Entscheid der ausserordentlichen Generalversammlung. «Traurig, aber gelassen» habe sie davon Kenntnis genommen. Traurig, weil sie gerne in der eingeschlagenen Richtung weitergearbeitet hätte, und gelassen, weil sie eine positive Bilanz ziehen könne. «Ich glaube, ich habe gute Arbeit geleistet und kann erhobenen Hauptes gehen.» Sie habe, auch von den lokalen Behörden, immer viel Unterstützung gespürt.Bis Ende August 2007 bleibt Zürcher im Amt; das Ausstellungsprogramm bis dahin steht bereits. Sie werde sich für eine reibungslose Amtsübergabe einsetzen, so die Direktorin. Die Stelle wird noch in diesem Herbst ausgeschrieben.

Wechsel im Vorstand

Wechsel gab es am Samstag auch im Vorstand der Kunsthalle. Neu gewählt wurden Claudia Buol, Laurence Cotting, Noah Stolz und Olivier Suter. Sie ergänzen die Bisherigen Laurent Steiert, Pascal Fragnière und René Walker. cs

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