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Treffpunkt Naturgarten

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Treffpunkt Naturgarten

Seit zehn Jahren hat das Schulheim Buissonnets einen Garten

Vor zehn Jahren wurde in dem kahlen Hof zwischen den Klassenräumen des Buissonnets ein grosszügiger Naturgarten angelegt. Diese Woche findet zum Jubiläum eine Projektwoche im Garten statt.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Otto Aerschmann, Werklehrer am Buissonnets und verantwortlich für den Unterhalt des Naturgartens, erinnert sich noch gut, wie der Garten vor zehn Jahren angelegt wurde. 300 Quadratmeter Verbundsteine habe man entfernt und die freigelegte Fläche begrünt. Jede Klasse erhielt ihren eigenen kleinen Garten, den die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Klassenlehrer nach Lust und Laune bewirtschaften können. Der mittlere Teil des Gartens mit seinen Bäumen, Büschen und Sträuchern ist allen zugänglich. Nicht nur die Pflanzen könnten hier beobachtet werden, so Aerschmann, sondern auch Insekten und Vögel.

Abgesehen von diesem pädagogischen Nutzen habe man den Naturgarten auch aus ästhetischen Gründen angelegt. Und der Hof sehe jetzt nicht nur viel schöner aus, sondern auch das Klima habe sich verbessert. «Früher konnte es hier im Sommer bis zu 45 Grad heiss werden. Seit wir den Garten haben, ist es viel angenehmer geworden.»

Schafwolle und ein Schlumpf-Dorf

Weil sich die wenigsten der heutigen Benützer des Gartens noch an die Zeit erinnern können, als es an dieser Stelle nur grauen Stein gab, wird im Rahmen der Projektwoche ein Film vorgeführt, der zeigt, wie der Garten vor zehn Jahren entstanden ist. Man wolle den Wert dieses Gartens in Erinnerung rufen, sagt Otto Aerschmann.

Gleichzeitig sollen die Kinder den Garten während vier Tagen selber erleben und mitgestalten. Zu diesem Zweck hat die fünfköpfige Arbeitsgruppe Naturgarten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die 150 Kinder des deutschsprachigen Schulheims und des Sektors B der welschen Home-Ecole Romand können etwa einen Parcours absolvieren, ein Quiz lösen, Geschichten hören, eine Fotoausstellung besuchen oder an der Naturbar selbstgemachte Natursirups probieren. Aus Steinen und Schafwolle entstehen Dekorationselemente für den Garten, und in einer Ecke wird ein ganzes Schlumpf-Dorf gebaut. Am Freitagnachmittag gibt es ein gemeinsames Schlussfest mit einigen Überraschungen für die Kinder.

Freiraum, der gut tut

Obwohl die eine oder andere Aktivität dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen ist, ist Otto Aerschmann zufrieden mit dem Verlauf der Na-turgarten-Woche. «Die Kinder bekommen viel Freiraum, in dem sie sich beschäftigen können. Das tut gut.» Zudem habe sich der Gar-
ten einmal mehr als Treffpunkt bewährt, in dem Kontakte möglich seien, die es im Schulalltag sonst nicht gebe.

Der Naturgarten sei in den zehn Jahren seines Bestehens nicht nur
für die Schülerinnen und Schüler wichtig geworden, sondern für die ganze Stiftung Les Buissonnets. Die Idee, die Benützer eines gemeinsamen Raumes bei der Planung einzubeziehen, sei seinerzeit mit dem Naturgartenprojekt entstanden. Inzwischen habe sie innerhalb der Stiftung Schule gemacht, und die Anliegen der Nutzerinnen und Nutzer der Räumlichkeiten würden viel stärker berücksichtigt.

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