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Trotz Umsatzrückgang Gewinn gesteigert

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Autor: walter buchs

freiburg In erster Linie wegen tieferer Treibstoffpreise als im Vorjahr ist der konsolidierte Handelsumsatz der im Detailhandel und in der Gastronomie tätigen Villars Holding im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2008 um 7,6 Prozent zurückgegangen und erreicht 94,1 Mio. Franken. Trotzdem hat der konsolidierte Reingewinn um 2,7 Prozent auf 3,51 Mio. Franken gesteigert werden können, wie Verwaltungsratspräsident Arnold Bertschy am Jahrespressegespräch vom Dienstag bekanntgab.

Unterschiedliche Einflüsse

Die drei Handelsgesellschaften haben sich 2009 wegen äusserer Einflüsse unterschiedlich entwickelt, wie Generaldirektor Pierre Siffert am Sitz der Holding ausführte. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird in den elf Restoshops generiert. Da die Treibstoffpreise rückläufig waren, ging der Umsatz markant zurück, ohne aber das Betriebsergebnis negativ zu beeinflussen. Der Umsatz in den Shops hat aber um 2,2 Prozent auf 16,9 Mio. Franken zugenommen.

Der Umsatz der Firma Pause-Café mit nunmehr 32 Kaffeebars blieb bei 18,4 Mio. Franken stabil, obwohl zwei neue Betriebe hinzukamen. Gemäss CEO Siffert liegt der Hauptgrund darin, dass in 15 Betrieben während des Geschäftsjahres 2009 ein generelles Rauchverbot eingeführt wurde. «In all diesen Betrieben ging der Umsatz stark zurück», so Siffert. Im vergangenen Herbst wurde im Einkaufszentrum Métropole in Lausanne ein neuer Typ von Xpresso-Cafés mit einem Fumoir eröffnet. Weitere solche Projekte seien im Studium, wurde am Dienstag ohne weitere Präzisierung bekanntgegeben.

Die Alvi-Shop Gesellschaft, die zur Hälfte der Villars Holding gehört, mit neun Convenience-Geschäften an Bahnhöfen (z. B. Aperto in Freiburg) und zwei an Autobahnraststätten, alle in der Westschweiz, weist eine Umsatzzunahme um 2,3 Prozent aus. Wie Pierre Siffert vor den Medien sagte, haben die gesteigerten Benutzerzahlen des öffentlichen Verkehrs zur erneuten Umsatzsteigerung beigetragen.

Im Gegensatz zum Ergebnis aus dem Handelsgeschäft ist der Reingewinn der Muttergesellschaft der Gruppe 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent zurückgegangen und wird mit 2,89 Mio. Franken ausgewiesen. Wie VR-Präsident Bertschy sagte, ist dieser Rückgang «primär auf verminderte Finanzerträge zurückzuführen».

Hohe Liquidität

Zuhanden der Generalversammlung, welche am 6. Mai in Freiburg stattfindet, schlägt der Verwaltungsrat vor, den Reingewinn zusammen mit dem Gewinnvortrag der Vorjahre auf die neue Rechnung vorzutragen. Damit stehen rund 20,8 Mio. Franken zur Verfügung. Laut VR-Präsident Bertschy will sich die Gesellschaft genügend Flexibilität wahren, um allenfalls schnell in ein neues Projekt einzusteigen.

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