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Trügerische Schein-Sicherheit

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Trügerische Schein-Sicherheit

Autor: «Klare Mehrheit will den Schutz vor Militärwaffen in Privathaushalten» – Sozialer Weg, Ausgabe vom 11. Juni 2010

Das Manifest der CSP für die Waffenverbots-Initiative schreit nach einer Reihe von Richtigstellungen. Es ist unbestritten, dass der Missbrauch von Schusswaffen konsequent bekämpft werden muss. Die Initiative «für den Schutz vor Waffengewalt» ist dazu aber ungeeignet, weil sie den kriminellen Waffenmissbrauch nicht verhindern kann. Der mit Abstand grösste Teil von Missbrauchsfällen wird mit illegal erworbenen Waffen von Kriminellen begangen. Zu denken, nach Annahme der Initiative gebe es weniger Delikte, ist ein Irrglaube. Hinter häuslicher Gewalt und Suiziden schliesslich stecken Menschen mit tiefgreifenden psychischen oder sozialen Problemen. Missbrauchsbekämpfung setzt beim Menschen an. Zu denken, nach Annahme der Initiative gebe es weniger häusliche Gewalt oder Suizide, ist eine gefährliche Illusion.

Neben der Wirkungslosigkeit muss die Waffenverbots-Initiative aus einem zweiten Grund bekämpft werden: Sie schadet der Schweizer Milizarmee. Zu einem Soldaten gehört eine Waffe und die Fähigkeit, diese einsetzen zu können. Dies ist die eigentliche Existenzberechtigung einer Armee und eines Soldaten. Die Waffe dient dem Soldaten zur Erfüllung des Auftrages und für den Eigenschutz – und dies bei allen Aufträgen der Armee und unabhängig von der aktuellen Bedrohungslage.

Die Abgabe der persönlichen Waffe an alle Angehörigen der Armee ist ein Ausdruck der Verbundenheit und des Vertrauens zwischen dem Staat und dem Bürger. Der Milizsoldat steht in letzter Konsequenz mit seinem Leben für die Sicherheit der Schweiz ein. Wenn er als Sicherheitsrisiko bezeichnet und entwaffnet wird, ist dies nicht nur ein verheerender Vertrauensentzug. Es ist eine Geringschätzung jener, welche ihre Pflicht als Staatsbürger erfüllen und so ihre Verantwortung an der Gemeinschaft wahrnehmen. Diejenigen, welche ihre Waffe trotzdem im Zeughaus deponieren wollen, können es schon heute. Dazu braucht es kein neues Gesetz.

Autor: Rudolf Vonlanthen, Grossrat, Giffers

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